Tor (Quelle: http://sportschaeper.de)

In unserer Gesellschaft hält sich das Märchen, dass es Menschen gibt, die mit wenig Schlaf auskommen. Das ist Blödsinn. Erwachsene Menschen müssen 7-8 Stunden jeden Tag schlafen. Bei Kindern geht der Schlafbedarf bis auf 12 Stunden hoch.

Schlaf ist nicht nutzlos. Der Schlaf ist wichtig zur mentalen Regeneration und zum Lernen. Im Schlaf werden die Eindrücke des Tages verarbeitet. Dabei ist der Schlaf vor Mitternacht wohl am wichtigsten.

Wird zu wenig geschlafen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von falschen Entscheidungen und die Reaktionfähigkeit nimmt ab. Beides ist für den Torspieler schlecht. Die Entscheidungsqualität für den Torspieler kann spielentscheidend sein. Das Gleiche gilt für die Reaktionsgeschwindigkeit. Aus diesen Gründen muss ein Torspieler mehr, als andere Mitspieler darauf achten zu schlafen. Da ein guter Schlaf ein Gewohnheitseffekt ist, reicht es auch nicht aus, am Tag vor dem Spiel früh ins Bett zu gehen. Der Tagesrythmus muss sich dann bereits vollständig umgestellt haben. Das heißt, die Schlafvorbereitung auf das Spiel beginnt 3 Tage vor dem Spiel.

Schlafen dient auch der Verarbeitung der Tageseindrücke. Im Schlaf verinnerlicht der Körper, was er den Tag über gelernt hat. Schlaf ist so zu sagen das natürliche Mentaltraining. Damit zum Beispiel ein Techniktraining einen besseren Effekt hat, muss du nach dem Trainingstag früh ins Bett und ausschlafen. Das geht natürlich nicht immer. Dann sollte man einen Tag vorher und einen Tag später versuchen, lange zu schlafen.

Vielen Menschen haben wohl Schlafprobleme. Das kann daran liegen, dass man zu viel nachdenkt. Häufiger sind wohl Lichteinflüsse der Grund. Im Schlafraum sollte es dunkel sein. Wer direkt vor dem Schlafen mit dem Smartphone spielt oder Fernseher sieht kann auch Schlafprobleme haben. Das Licht dieser Geräte ist dem Tageslicht ähnlich und das macht munter. Deshalb vor dem Schlafen nicht zocken und nicht Fernsehen.

Die Wissenschaft hat drei Schlafphasen entdeckt. Der Leichtschlaf, der Tiefschlaf und der Rem-Schlaf. Rem steht in dem Fall für rapid eyes mobement.

Der Tiefschlaf ist dazu da, gelerntes zu sortieren und eventuell in das Langzeitgedächtnis zu verschieben. Ebenfalls wir in dieser Fase der Körper regeneriert

In der Remphase kombiniert das Unterbewusstsein meist in Träumen.

Im Leichtschlaf regeneriert der Körper ebenfalls. Die Gehirnaktivität ist sehr niedrig und die Muskelspannung auch.

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