Warum ist der Torwart immer ein bisschen komisch?

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Im Fußball ist der Torhüter eine sehr wichtige Persönlichkeit auf dem Platz. Er sollte eine Führungsperson sein. Wenn es drauf ankommt, soll er keine Gegentore kassieren. Aber auch neben dem Platz soll er eine Führungsrolle übernehmen.

Weiterhin machen die Regeln den Keeper zu einem Einzelkämpfer im Team. Er ist etwas besonderes. Es heißt aber, dass auch neben dem Platz der Torwart eine besondere Persönlichkeit ist. Das wird bestätigt durch Türhüter wie Oliver Kahn. Einer von vielen, bei dem sich die Öffentlichkeit gefragt hat: Hat der noch alle Tassen im Schrank?

Nun fragen sich gerade die Torfrauen und Tormänner: Warum sind die Torleute alle ein bisschen verrückt.

Die Ursachen dazu findet man im Spiel.

Der Torspieler ist eine Führungsperson. Das heißt, er muss sich gegenüber der kompletten Mannschaft durchsetzen können. Das fordert eine gewisse Schlagfertigkeit und Intelligenz, aber auch eine gewisse Arroganz und Ignoranz gegenüber anderen Meinungen.

Die Position im Tor ist die komplexeste. Es gibt ja auch den Spruch: „Je weiter der Spieler vom Tor entfernt ist, desto dümmer ist er.“ Das muss selbstverständlich nicht immer gelten. Es gibt sicher auch hoch intelligente Stürmer und Mittelfeldspieler. Auch hier erfordert das Spiel eine hohe Intelligenz.

Jeder Fehler den der Keeper macht kann man zählen. Beim Stürmer werden die Erfolge gezählt. Deshalb dürfen sich Torspieler sich nicht zu viel Gedanken machen, was andere über die Nummer 1 denken. Die Torhüter und Torhüterinnen müssen sich über die Konsequenzen ihres Handelns in sehr distanzierter Form bewusst sein. Im Tor spielt man eben anders, als man sich hinterher analysiert.

Außerdem machen Torspieler und Torspielerin alles, um das Team im Spiel zu halten. Das heißt, kein Gegentor zu bekommen. Dazu gehört auch, dass ein Torwart sich aus nächster Nähe voll abschießen lässt. Wer beim Fußball im Tor spielt, darf also gar keine Angst vor dem Ball haben. Das ist eine Sache, an denen die meisten Feldspieler verzweifeln. Feldspieler haben in der Regel schon Angst, wenn sie sich in die Mauer stellen sollen.

Als Torspieler bzw. Torspielerin ist man der letzte Fels in der Brandung. Man ist manchmal ganz einsam auf dem Platz und oft der Depp der Nation und manchmal auch der Held der Helden.

Das fordert einen ganz speziellen Charakter.

Um Torwart zu werden gehört eben nicht nur ein bisschen Technik dazu. Im Gegenteil man muss intelligent und clever sein, man muss emotional, abgeklärt und rational sein, man muss sich mutig dem Gegner entgegenstellen. Kurz: Man muss anders sein. Ohne ein bisschen Fanatismus geht Torspieler oder Torspielerin sein eben nicht.




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