Jetzt bin ich zurück

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Liebe Community,

heute bin ich zurück. Ich habe mit meiner IT gekämpft und zum Schluss habe meine Beiträge wieder herstellen können. Diese gibt es die nächsten Tage. Dann war ich auf eine Reise mit super Trainingseindrücken. Dabei ging es mir so richtig gut.  Ich habe wirklich tolle Menschen getroffen.

Jetzt kommt aber wieder der Ernst des Lebens. Bis morgen muss die nächste Woche aufbereiten, weil ich nur noch am Wochenende einen Computer habe. Mein Papa erlaubt mir vorübergehend die Nutzung seines Heiligtums. Damit es wieder normal funktioniert, müsst Ihr mir bitte helfen. Dazu brauche ich aber noch eine Rückmeldung, die ich erst Montag bekomme. Dazu dann am Montag mehr.

Ab morgen gibt es dann wieder einen normalen Artikel. Ich freue mich!

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Warum ihr gerade nichts von mir hört

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Liebe Community,

ihr werdet euch sicher fragen, warum bei mir hier gerade keine neuen Beiträge veröffentlicht werden. Ich bin, was meine Computer angeht, vom Pech verfolgt. Einige Artikel sind fertig und ich möchte diese eigentlich veröffentlichen. Der Kasten gibt die Beiträge aber nicht mehr her. Wie ich das Problem löse, weiß ich noch nicht. Bitte drückt mir die Daumen. Alleine schaffe ich es aber nicht.

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HSV Torwarttraining mit Rene Adler, Jaroslav Drobny und Sven Neuhaus

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Bei dem Video haben die HSV Reporter scheinbar etwas neues ausprobiert. Ich hoffe, für euch funktioniert das Video.




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Fragen an TorspielerTheo: Wie wird man ein Top-Torhüter?

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Frage: Wie wird man ein Top-Torhüter? Wie groß ist die Chance? Mein Sohn ist 13 und Torwart. Er spielt Bezirksliga, war zweimal in der Landesauswahl dabei. Wie kann man ihn mehr fördern? Ehrgeizig ist er. (Die Frage wurde gekürzt, um die Anonymität zu wahren.)

Antwort: 

Wie wird man ein Top-Torhüter? Für mich stellt sich die Frage, wie wird man ein Top-Torspieler, weil die Entwicklung immer mehr in die Richtung Torspieler geht. Bei den Fragen an die Torspielertrainer am Rande des Mercedes-Benz Junior Cups wurden die Entwicklungen immer mehr in Richtung Spieleröffnung und Raumverteidigung gesehen (Fragen an TorspielerTheo). Das wird meiner Meinung nach auch immer mehr Spielaufbau und Erzeugen von Überzahlsituationen sein.

Um zu klären was ist ein Top Torspieler / Torhüter / Torwart, muss uns zunächst klar sein, was wir darunter verstehen. Top bedeutet sehr gut. Dabei passen auch sehr gute Torspieler nicht zu jedem System. Es kann für einen Trainer durchaus Sinn machen, auf den schlechteren Torspieler zu setzen, weil dieser zum System oder zur Mannschaft besser passt.

Man kann den Begriff Top natürlich auch so sehen, dass man die bekannten Stars damit meint. Allerdings bin ich der Meinung, dass eben viele sehr gute Spieler den Sprung zum Star nie schaffen. Das liegt einfach auch daran, dass der Sprung ins Profigeschäft nicht nur Können sondern ganz viel Glück ist. Vielen ist das nicht klar.

Ob ein Kind in der U13- oder U15-Auswahl spielt, hat meiner Meinung nach noch gar nichts damit zu tun, ob es sich um einen potentiellen Profi handelt oder nicht. Natürlich wird an den Stützpunkten gesichtet und die Trainer dort geben sich Mühe. An fast allen Stützpunkt gibt es jedoch keinen Trainer, der wirklich etwas von den Torleuten versteht. Das wird bei den Landesauswahlen zwar tendenziell besser. Wer im Tor spielt hat eben einen schweren Stand.

Was man auch  sehen muss, die meisten wirklich guten Trainer halten sich nicht lange im DFB-Fördersystem auf. Die wechseln zu einem Top-Verein. Gründe sind, dort entsteht schneller ein Netzwerk und die Vereine zahlen besser.

Ich habe in der Vergangenheit viele Spieler gesehen, bei denen ich mich gefragt habe, warum ist ausgerechnet der in der Auswahl und warum der nicht. Wenn man das über Jahre hinweg beobachtet, stellt man fest, dass einen einige Spieler eben später überraschen. Die meisten aber verschwinden irgendwo. Tatsache ist, eine U13-Auswahl hat aus meiner Sicht gar keine Relevanz. Eine U15-Auswahl hat vielleicht eine Minimalchance einzelne Spieler auch in höhere Spielklassen zu bringen.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das ein U13- oder U15-Spieler tatsächlich den Sprung in die 1., 2. oder 3. Liga schafft? Die Aussage ist etwas schwieriger. Was ist ein Erfolg? Geht es um ein Spiel oder geht es darum dort über Jahre im Stammkader zu spielen. Stand Juli 2017 gab es in Deutschland 54 Nachwuchsleistungszentren (NLZ). Jedes NLZ hat pro Jahrgang etwa 2 Torspieler. Da kommen jedes Jahr welche dazu und fallen welche weg. Ab der U17 ist dieser Austausch reduziert. Da kann man Aussagen treffen.

In den NLZ gibt es also ca. 108 Torspieler in einem Jahrgang. Bis in den Profibereich kommen vielleicht noch maximal 10 dazu, wofür natürlich andere wegfallen. Das wären 118 Torspieler. Die 1. bis 3. Liga hat 3 x 18 = 54 Mannschaften. Ein Torspieler, der sich etabliert hat, spielt im Schnitt 10 Jahre.

Damit werden jedes Jahr in Deutschland ca. 10 bis 11 neue Torspieler als Profis benötigt.

Das heißt, die Wahrscheinlichkeit für ein „U17-Talent“ in einem NLZ Profi zu werden beträgt maximal 10%. Ein Arzt würden dazu sagen “in seltenen Fällen”. Für ein U15-Talent würde ich von maximal 5% ausgehen. Der Rest scheitert im besten Sinne des Wortes.  Zu scheitern ist auch gar nichts schlimmes. Es ist eben ein Teil der Persönlichkeitsbildung.

Mein Papa sagt dazu immer:

„Wer erfolgreich sein will, muss akzeptieren, dass er scheitern kann. Ein Erfolg ist nur dann ein Erfolg, wenn das Scheitern eine echte Option war.“

Mir sagte einmal ein Torwarttrainer aus einem NLZ, dessen Namen ich hier nicht nennen will:

„Wir spielen mit den Träumen der Kinder. Die meisten Träume platzen.“ Besser kann man das wohl nicht beschreiben.

Wie geht man jetzt damit um. Ich halte nichts davon, den Kindern zu erzählen, dass sie sowieso nie Profis werden. Wer soll träumen, wenn nicht die Kinder? Allerdings kann man eins sicher sagen, wer nur träumt, wird es nie schaffen. Wer aus seinem Traum ein Ziel macht, das heißt, wer hart arbeitet, Fußball lebt, Fußball denken kann, mit Menschen gut auskommt und Rückschläge ohne seelische Schäden übersteht, der kann es (in seltenen Fällen) schaffen.

Das sollte man den Kindern auch so sagen. Auf dem Weg zum Profi gibt es viele Rückschläge. Darunter leiden oft die Eltern mehr als die Kinder. Da müssen die Eltern dann durch. Bestärkt eure Kinder. Auch wenn es nichts wird, sie lernen wirklich wichtige Sachen für das Leben.

Was ich an dieser Stelle Eltern mit auf den Weg geben will: Richtet euer Leben nicht danach aus, dass die Kinder Fussball spielen. Helfen, unterstützen, trösten und und und was Fußballeltern alles so leisten, ist in Ordnung. Es geht aber immer um das richtige Leben und die Kinder und nie um den Traum.

Ich habe viele junge Menschen getroffen, deren Eltern hatten sich auf Grund der „Fußballkarriere“ des Kindes auseinander gelebt. Viele wollten nach der Scheidung ihrer Eltern kein Fußball mehr spielen. Vergesst, was euch Trainer in den NLZ sagen! Die haben ein momentanes Problem zu lösen und sind deshalb nicht unbedingt immer ganz ehrlich. Stellt euer Kind in den Mittelpunkt aber opfert die Familie nicht dem Eltern-Traum vom Fußballprofi.

Oft hat man bei Kindern und Jugendlichen dann Diskussionen zum Thema Schule. Diese werden abgewürgt mit „Ich werde sowieso Profi.“ Es macht auch keinen Sinn, dagegen anzugehen. Besser ist es, mit den Kindern über einen Plan B zu sprechen. Alle Ex-Profis, die ich kenne, haben am Ende ihrer Karriere irgend etwas gearbeitet. Wenn man jetzt also an ein Kind mit der Argumentation Schule nicht heran kommt, macht es Sinn, über die Zeit nach der Profi-Karriere zu sprechen. Ob das dann mit 19 oder 35 ist, ist ja egal. Damit hilft man dem Kind für das Leben. Vernünftige Schulnoten helfen auf jeden Fall auch, für ein Leben nach der Profilaufbahn.

Wie kann man jetzt einen ehrgeizigen jungen Fußballer sportlich fördern? Auch das ist nicht ganz einfach. Grundsätzlich braucht ein Torspieler immer mindestens einen, besser mehrere Torspielertrainer, die mit ihm arbeiten. Hinzu sollte ein intensives Training von Fußball stattfinden und das Kind sollte häufig spielen. Dabei ist zunächst gar nicht die Spielklasse relevant. Es geht um Praxis.

Mit 13 Jahren ist es unwahrscheinlich wichtig auf Rumpfstabilität zu achten. Ist die nicht vorhanden, rächt sich das später. Rumpfstabi wird für alle Torwarttechniken benötigt. Wenn ein Kind dann einmal 15 Jahre alt ist, muss es sich auch zunehmend mit Beweglichkeit (zum Beispiel Joga oder Turnen) und der professionellen Lebensweise sprich gesundes Essen und Regeneration beschäftigen. Das sind aber Themen, die gehören, wenn es irgend geht, in das Umfeld eines professionellen Trainers.

Zum Schluß zitiere ich Ilja Hofstädt (DFB-U17-Nationaltrainer und Torwartkoordinator bei Hertha BSC) unauthorisiert. Der sagte zu mir:

„Theo, warum willst du Profi werden? Werde Torwarttrainer! Das ist der schönste Beruf, den es gibt. Und da zählt Leistung wirklich.“

Recht hat er. Das ist doch ein guter Plan B, oder?




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Torhüter: Ein deutsches Qualitätsprodukt?

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Die Anzahl deutscher Torhüter in der Bundesliga nimmt seit Jahren ab. Und das obwohl Deutschland das Torhüterland Nummer 1 ist. Oder ist das mittlerweile gar nicht mehr so? Das MDF blickt mit Sorgen auf die Entwicklung und versucht ein Bild zu malen, wie sich die Situation auch hinsichtlich WM entwickelt.




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Torspielertraining gesucht

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Immer wieder werde ich nach Torspielertraining gefragt. Aus diesem Grund habe ich bei Facebook eine Gruppe mit dem Namen “Torspielertraining gesucht” eingerichtet.

Hier könnt ihr posten, wenn ihr einen Torspielertrainer oder Torwarttrainer sucht oder die Leistung anbietet. Bitte schreibt dazu, wo ihr den Trainer sucht und wie der Trainingsstand von den zu Trainierenden ist.

Die Trainer posten bitte, wo eure  Fussballschule sitzt. Was ich nicht möchte, ist, dass die Plattform als Werbeplattform missbraucht wird. Es geht darum, dass das Trainerproblem schnell und unkompliziert gelöst wird.

Torspieler- und Torwarttrainer

Wer hier Training anbietet sollte beachten, dass ein Trainer leben muss. Selbst wenn ihr heute Just-for-fun beginnt. Die große Masse an Torspielertrainern muss von dem Einkommen leben. Von einem Training für 10€ kann keiner leben. Das ist noch nicht einmal ein Zubrot. Das ist das Spritgeld um zu Sportplatz zu kommen.

Übliche Preise für Torspielertrainings in Stuttgart sind

  • größere Gruppen 1 Stunde ca. 20€
  • Intensivtraining für Fortgeschrittene Torspieler 1,5 Stunden mit max. 3 Teilnehmern ca. 40-50€
  • Torspielercamp mit ca. 15-20 Teilnehmern, Verpflegung und Getränke an zwei Tagen, 2×2 Stunden ca. 100-120€

Die Preise können je nach Leistungsniveau des Trainers etwas nach oben oder unten abweichen. In einzelnen Regionen wie Ostdeutschland liegen die Preise natürlich darunter.

Hier geht es zur Facebookgruppe “Torspielertraining gesucht“. (ggf. dauert es ein wenig, bis eure Mitgliedschaft bestätigt wurde.)

Torspieler, Keeper, Torhüter und Torwarte

Aktuell hat die Gruppe 92 Mitglieder. Die Mitglieder sind im Moment primär Torspieler- und Torwarttrainer. Wer ein Training sucht, sollte dort einfach posten  wo er es postet.

  • Dazu den Button mit den “…” klicken.
  • Dann kann man auswählen “Nach Empfehlungen fragen”.
  • Dann wird die Stadt abgefragt. Diese eingeben und bitte schreibt dazu, wo ihr den Trainer sucht und wie der Trainingsstand von den zu Trainierenden ist. (zum Beispiel Training für eine Jugendmannschaft U13 Kreisliga)

Es kann sein, dass es in den Regionen natürlich schwierig ist, jemanden zu finden. Ich denke aber, das ist ein erster Schritt. Wenn es nicht klappt, könnt Ihr mich noch einmal ansprechen. Ich versuche dann, etwas zu finden. Wie das dann aber funktioniert, weiß ich noch nicht.

Hier geht es zur Facebookgruppe “Torspielertraining gesucht“.(ggf. dauert es ein wenig, bis eure Mitgliedschaft bestätigt wurde.)




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Wenn ein Fußball-Foul zum Lebensretter wird

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Bei Torwart Jan Zimmermann vom 1. FC Heidenheim wurde im November durch Zufall einen Gehirn-Tumor entdeckt und zwar nur, weil er nach einem bösen Foul gründlich untersucht wurde.




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Was ist eine Ablösesumme im Transfer von Fußballprofis?

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Heute also das letzte offene Thema aus meiner Befragung auf Facebook. Ich hatte gefragt, welche Themen euch interessieren. Diese habe ich mit diesem Artikel alle erledigt. Das Thema heute also

Was ist eine Ablöse?

Eine Ablösezahlung oder Ablöse ist eine Zahlung von jemandem, der etwas mit Restwert besitzt, an jemanden, der diesen Restwert kauft. Das gilt für Mietverträge, Grundstücksrechte, Werbeverträge und vieles andere.

Fußballprofis haben in der Regel zeitlich befristete Arbeitsverträge. Damit sind die Profis an die Vereine für die Dauer des Vertrags gebunden. Möchte ein Profi jetzt von einem Verein zu einem anderen wechseln, gibt es die Möglichkeiten

  • Der Vertrag ist ausgelaufen und der Profi kann ablösefrei zum neuen Verein wechseln.
  • Der Vertrag hat noch eine Restlaufzeit. Damit hat der Verein das Recht, auf die Leistung durch den Profi zu bestehen. Verzichtet er darauf, lässt er sich das durch die Zahlung einer Ablösesumme

Es gibt also ablösefreie Transfers und Transfers mit teilweise extrem hohen Ablösesumme.

Warum werden manchmal zu Ende des Vertrages noch Ablösen gezahlt?

In einem Profi-Vertrag werden viele Sachen geregelt. Es geht ja nicht nur um die Arbeit als Spieler sondern auch um Sponsorenverträge und alle möglichen anderen Verträge. Diese Verträge haben teilweise andere Laufzeiten. Mitunter wurde auch zum Beispiel die Werbung für ein bestimmtes Produkt in einem Vertrag ausgeschlossen. Mit dem Wechsel zum neuen Verein muss aber dieses Produkt beworben werden. Also muss der Werbepartner sich sein Recht abkaufen lassen.

Wer bekommt die Ablösesumme? Bekommt der Profi die Ablösesumme?

Nein, der Profi ist an der Ablösesumme in der Regel nicht beteiligt, wenn alles sauber abläuft. Mitunter gibt es aber verdeckte Beraterkonstellationen, die eine Beteiligung des Profis an der Ablöse sicher stellen.

In der Regel fließt das Geld vom Verein, zu dem der Spieler wechselt, zu dem Verein, von dem der Spieler kommt. An den Transfers sind in der Regel Berater beteiligt. Diese werden von den Vereinen bezahlt. Mitunter sind in den Ablösen auch Entschädigungen für Werbepartner enthalten.

Hat die Ablösesumme etwas mit dem Gehalt des Profis zu tun?

Nein, die Ablösesumme hat in keiner Weise etwas mit dem Gehalt des Profis zu tun. Viel wichtiger für die Ablösesumme ist der Werbewert der Spieler, die Notwendigkeiten und Wünsche des Vereins, der den Spieler haben will und die Verträge, die der Spieler in der Vergangenheit gemacht hat.

Warum sind die Ablösesummen so hoch?

Die Frage drängt sich auf. Warum soll es einem Verein 222 Millionen € wert sein, das Neymar kommt. Das kann sich wirtschaftlich nicht rechnen. Tatsache ist, die Top-Profis verdienen und kosten immer mehr. Das ist in allen anderen Bereichen (zum Beispiel Musik) auch so.

Statistik: Teuerste Fußballtransfers weltweit (Stand: 8. Januar 2018; in Millionen Euro) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Ich persönlich habe aber den Verdacht, dass die 222 Millionen € nie gezahlt wurden. Es ging hier wohl eher um eine Machtdemonstration der suppenreichen Clubs. Die wollten damit zeigen: Seht her, was wir hier machen können.

Tatsache ist, außer ein bisschen Prestige, einer saftigen Erhöhung der Trikotpreise und ein vielleicht etwas besserer Zugang zu Sponsoren bringt ein superteurer Einkauf nichts. Also kann man sich auch fragen, was ist der wirtschaftliche Grund? Darauf habe ich leider keine sinnvolle Antwort, außer dass vielleicht ein paar Scheichs zu viel Geld hatten. Das hätte man aber auch in sinnvollere Projekte (zum Beispiel Nachwuchsförderung) stecken können.




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Traumberuf Fußballprofi

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Nach welchem Konzept muss man einen Torspieler, Keeper bzw. Torwart ausbilden?

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Diese Frage stellt sich gerade sehr intensiv auch der DFB und das ist auch gut und richtig so. Es hängt viel von der Ausbildungsphilosophie ab. Bis vor kurzem waren die Nachwuchsleistungszentren (kurz NLZ) auf sich allein gestellt, was das Konzept und die Philosophie in der Torspielerausbildung angeht. Deshalb waren und sind manche Vereine auch erfolgreicher als andere bezogen auf erfolgreich Profikeeper.

Auch in den unteren Spielklassen stellt man sich die Frage nach einem guten Konzept für die Torspieler. Soll ich mehr auf die Athletik achten oder doch eher die Technik bevorzugen. Das sind alles Fragen, die man sich bei einer guten Philosophie stellen muss. Wo liegen die Schwerpunkte. Gibt es überhaupt Schwerpunkte oder trainiere ich von allem ein bisschen?

Als Beispiel für ein Konzept gibt es das Entscheidungstraining. Das ist aus meiner Perspektive aber nur ein Trend. Zuerst macht man stures Techniktraining und stellt später fest, das die Spieler sich nicht mehr richtig und effektiv entscheiden können und strukturiert dann das Trainingskonzept. Logisch, dass man so nie an den perfekten Keeper ran kommt und nie ran kommen kann. Wenn man den Fokus nur auf ein Teilgebiet des Fußballspiels legt, ist es klar, dass wo anders Schwächen auftreten müssen.

Mein Ansatz ist deshalb ein anderer.  Ich geh individueller an die Sache Torspielertraining ran.

Das Prinzip, dass ich am geeignetsten für eine umfassende Top-Ausbildung finde, ist die Engpass-konzentrierte-Strategie (kurz EKS).

Die EKS ist ein Konzept das man nur individuell und auf jeden Torspieler einzeln anwenden kann. Für eine erfolgreiche Ausbildung ist die EKS die beste, da man bei jedem Keeper individuell auf die Schwächen eingeht, diese behandelt, bis sie keine Schwäche mehr ist und sich dann den nächsten Schwerpunkt setzt. Die Trainingsschwerpunkte sind also dynamisch und hängen stark vom einzelnen Keeper ab. Man erkennt Engpässe, die einen daran hindern optimal zu spielen und trainiert diese, bis das Thema keine Schwäche mehr ist. Das ganze muss natürlich altersgerecht sein und einem Leitfaden folgen aber dazu komme ich noch.

Ein vereinfachtes Beispiel für eine Anwendung der EKS wäre ein Torspieler, der torwarttechnisch sehr gut ist, aber mit dem Ball nicht so gut umgehen kann. Der Trainer erkennt diesen Engpass in dem Spiel seines Torwarts und probiert diesen zu beheben. Nach zwei Wochen intensivem Training der Fußballtechnik folgt eine weitere Schwächen-Analyse, die sagt, dass die Athletik während der Themenwochen in den Hintergrund geraten ist. Dann muss ein Themenwechsel zur Athletik folgen.

So verbessert sich der Keeper kontinuierlich und auf einem breiten Fähigkeitsspektrum.

Allerdings muss man noch eine Schwäche oder einen Engpass definieren. Ich sehe eine Schwäche als eine Einschränkung für den Torspieler seinen eigenen Stil zu spielen. Wenn ein Keeper alles über technische Feinheiten löst, ist Athletik also nicht unbedingt eine Schwäche. Das ist ein wichtiges Detail, da von den Trainern oft nach dem gesamten Fähigkeitsspektrum bewertet wird, ob ein Keeper gut ist oder nicht. Das ist aber wieder zu einseitig, weil jemadnen, der alles perfekt kann, gibt es nicht. Sicher ist es wichtig für ein NLZ einen Gesamtüberblick von einem Torspieler zu haben, der eventuell ein Kandidat für einen Wechsel wäre, aber man muss diese Bewertung unter der Schablone des Individuums und des praktischen Nutzens für den Verein legen.

Wenn ein Keeper technisch sowohl mit dem Fuß, als auch mit der Hand stark ist, sollte man nicht sagen: Der hat keine Athletik, denn nehmen wir nicht. Man muss sehen: Aha der nutzt seine Stärken so gut in seiner Spielweise, das die fehlende Athletik gar nicht auffällt.

Man darf mich jetzt nicht falsch verstehen. Natürlich ist es für den technisch starken Keeper ein Vorteil wenn er auch athletisch gut ist, aber es ist bis zu einem gewissen Niveau noch kein Nachteil und damit kein Engpass.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten wichtigen Thema. Das dynamische Anforderungsprofil durch die Entwicklung der Feldspieler mit dem Alter und der Spielklasse kann man nur durch eine dynamische Ausbildungsphilosophie ausgleichen.

Wenn Kinder in eine höher Spielklasse wechseln, in der sie ihr Spiel anpassen müssen, müssen sie auch entsprechend ihrem Anforderungsprofil trainieren.

Im Fußball gibt es für den Torspieler verschiedene Fähigkeitsbereiche, die er abdecken muss um gut zu sein:

  • Torverteidigung
  • Raumverteidigung
  • Spieleröffnung
  • Taktik (Antizipation)
  • Entscheidungseffizienz (Schnelligkeit und Qualität)
  • Führung
  • Athletik
  • Psychische Fähigkeiten (Konzentrationsfähigkeit, Verhalten nach Fehlern)
  • kognitive Fähigkeiten (wie schnell erfasse ich was passiert, Lernfähigkeit)

Man sieht also, dass das Fähigkeitsspektrum im Tor relativ weit gefächert ist. Ich will mir auch nicht anmaßen, alle Dinge genannt und abschließend behandelt zu haben. Ich denke aber, das gesagte reicht, um zu erkennen, dass die Fähigkeitsbereiche nicht mit einem statischen Trainingskonzept abgedeckt werden können.

Beispiel Entscheidungstraining. Aus meiner Perspektive ist das nur ein spannender Trend einer Philosophie, die voran gegangen ist und diesen Bereich nicht abdeckte. Was folgt ist eine logischerweise erhöhte Fehlerquote in diesem Bereich. Die Antwort darauf kann aber nicht sein, dass man jetzt sagt: Darauf muss der Schwerpunkt liegen. In zwei drei Jahren würde sich der Schwerpunkt wieder verschieben, weil die Keeper dann die meisten Fehler zum Beispiel in der Raumverteidigung oder Technik machen.

Man sieht das sich die statische Ausbildungsphilosophie in einem Kreislauf befindet, in dem sie nur in Ausnahmefällen einen perfekten Torspieler hervorbringen kann. Die EKS dagegen ist eine dynamische Ausbildung und könnte mit ziemlicher Sicherheit den einen oder anderen nächsten Welttorhüter hervorbringen.




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