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Warum ich ein ebook schreibe – „Mein Kind will Fußball-Profi werden“

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In den letzten Wochen habt ihr wenig von mir gehört. Es gab bei torspielertraining.de weniger Artikel und Videos kamen. Das lag teilweise daran, dass ich mich mit einer kaputten Hand und einem Bänderproblem am Knöchel rumärgern musste. Ich habe aber auch an einem großen Projekt – meinem ersten ebook – gearbeitet. Ich habe einen Ratgeber für Eltern geschrieben, dessen Kinder Fußballprofi werden wollen.

Die Gründe für das Schreiben dieses eBooks sind recht simpel. Ich kenne viele Talente, die auf den Weg zum Fußballprofi von ihren Eltern aufgehalten werden und wurden. Ich bekomme immer wieder Fragen zu den Themen rund um das „Fußball-Profi werden“. Viele Anfragen kommen von Kindern und Jugendlichen. Noch mehr Fragen stellen mir Mütter. Selten sind Fragen von Vätern. Dabei sind die Fragen, die die einzelnen Gruppen stellen typisch für die Gruppe. Mütter fragen typische Mütterfragen und Väter typische Väterfragen. Also ist es offensichtlich so, dass sich diese Gruppen für unterschiedliche Dinge interessieren.

Insgesamt kann man sagen, dass die Eltern eben schon sehr verunsichert sind. In unserer Gesellschaft gibt es eine große Angst davor etwas zu versuchen, bei dem man scheitern kann. Zum Thema Fußballprofi gibt es mehr Mythen und Halbwissen, als man aufschreiben kann. Das alles führt dazu, dass Eltern nicht wissen, wie sie sich zu dem Thema verhalten sollen. Sie sind ratlos und unsicher. Und genau dagegen soll mein eBook helfen. Ich will mit meinem eBook Sicherheit und Mut geben, indem ich ein besseres Verständnis für dieses Thema vermittle.  Da die Fragen der Mütter immer etwas anders waren als die Fragen der Väter, gibt es ein ebook für Mütter und eins für Väter.

Das eBook enthält einen ersten Teil, der den Werdegang vom Nachwuchstalent zum Profi erklärt und konkrete Ratschläge für die Eltern gibt. Die Kapitel bauen hier aufeinander auf.

Im zweiten Teil gibt es Beiträge, die das Thema abrunden sollen. Im zweiten Teil sind die Beiträge einzeln für sich lesbar. 

Der Verkauf der beiden ebooks läuft über digistore24.com. 

Ich habe hart an der Umsetzung gearbeitet und meine gesamte Familie hat darunter gelitten. Doch gegen alle Wiederstände habe ich das Projekt umgesetzt.  In das Projekt habe ich viel Mühe und Zeit reingesteckt und und bin schon stolz auf das Ergebnis. Also würde ich es gut finden, wenn es euch hilft, wie ich es mir erhoffe. 

Wenn euch das eBook gefällt, empfehlt es gerne weiter. Bei Feedback oder Fragen könnt ihr mich auch weiterhin gerne kontaktieren. Ich werde versuchen alle Fragen zu beantworten und jedes Feedback zu beherzigen. 

Ihr könnt das ebook hier kaufen.

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Bild Mein Kind will Fußball-Profi werden - Ein Ratgeber für Fußball-Väter

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Bild Mein Kind will Fußball-Profi werden - Ein Ratgeber für Fußball-Väter

 

 

Die Verkaufsseite findet ihr hier.

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Buchbesprechung: Die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball

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Foto vom Buch "Die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball"
Das Buch „Die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball“

Der Schiedsrichter ist einfach ein Fall für sich. Egal was er macht, er kann es keinem so richtig recht machen. Dadurch das der Fußball in den höheren Ligen kontinuierlich immer schneller wird, wächst auch der Anspruch an die Schiedsrichter. Immer schneller müssen die Schiedsrichter Handspiele erkennen, damit nicht nochmal ein Tor durch die „Hand Gottes“ fällt. Immer mehr müssen sie im Blick haben und ständig alles bewerten. Der Job des Schiedsrichters ist nicht leicht, aber vielleicht gerade deshalb so reizvoll. 

Weil Schiedsrichter eben so schnell entscheiden müssen, kommt es auch zu Fehlern. Wer entscheidet, macht eben Fehler. Das verstehen dann viele Spieler, Trainer, Eltern oder Fans nicht. Fakt ist, dass diese Fehler von Hobbyschiedsrichtern gemacht wurden. Das die Profis genauso krasse Fehler machen, zeigt dieses Buch. Bekommen habe ich das von meinem Vater, denn als ich noch mehr Zeit hatte, war ich ja auch Teilzeitschiedsrichter. Ich möchte meinen Schluß vorweg nehmen. Das Buch ist für jeden Schiedsrichter und Fußballfan echt lesens- und ansehenswert ist. Es hält ein Stück Fußballgeschichte fest. Und natürlich zeigt das Buch auch, dass die Schiedsrichter in dem Hobby-Ligen nicht so schlecht sind – meistens jedenfalls…

Das Wembleytor:

30. Juli 1966. Ein Datum, bei dem die Wenigsten von uns dabei waren. Es war der Tag des Finales der Weltmeisterschaft in England. Es standen sich Deutschland und England gegenüber. Es läuft die elfte Minute der Verlängerung. Englands Geoff Hurst schießt, der deutsche Torwart Hans Tilkowski ist noch dran, kann den Ball aber nur an die Unterkante der Latte lenken. Es breitet sich Unklarheit im Stadion aus. Spieler und Fans fragen sich, war der Ball drin. Der sowjetische Linienrichter hat die Antwort: Ja! Inzwischen weiß man, dass der Ball nicht drinnen war und sich die Schiedsrichter geirrt hatten, doch die Faszination dieses Tores ist immer noch ungebrochen. 

Foto von der Seite mit dem Webleytor im Buch die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball
Das Webleytor: 30. Juli 1966 verliert Deutschland auf Grund dieser Fehlentscheidung gegen England

44 Jahre später kam die Revanche. Im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Sürafrika trafen die Teams wieder aufeinander. Auch hier schoß ein Engländer, in dem Fall allerdings Frank Lampard. Der Ball prallt hinter Manuel Neuer an die Unterkante der Latte und tropft hinter der Linie auf. Wieder große Verwirrung, doch diesmal entscheidet das Schiedsrichtergespann zu Gunsten der Deutschen: kein Tor. Es wäre der zwischenzeitliche Ausgleich gewesen. Stattdessen fliegt England mit einer 4:1 Niederlage nach Hause. 

Die Revanche zum Wembley-Tor: Diesmal gewinnt Deutschland auf Grund einer Fehlentscheidung. Foto aus dem Buch Die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball
Die Revanche zum Wembley-Tor: Diesmal gewinnt Deutschland auf Grund einer Fehlentscheidung.

Eine lustige Szene spielte sich auch bei der Frauen-WM 2015 ab. Im Spiel Äquatorialguinea gegen Australien nahm die Äquatorialguinearin Bruna den Ball nach einem Pfostenschuss in die Hand. Man könnte meinen die letzte Frau darf Hand nehmen. An diese Regel musste auch Schiedsrichterin Gyoengyi Gaal gedacht haben, den sie lies das Spiel weiter laufen. 

Ein weiterer Höhepunkt in der deutschen Fußballgeschichte ist das Zitat: „Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.“ Das kam aus dem Mund vom ehemaligen KSC-Manager Jens Todt. Der Anlass war nicht weniger spektakulär als das Zitat an sich. In der Relegation traf der Ex-Bundesliga-Dino HSV auf den KSC. In der Nachspielzeit des Rückspiels entschied Schiri Gräfe fälschlicherweise auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Es folgte wie zu erwarten ein Tor und der HSV war gerettet. 

Foto aus dem Buch die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball
Klarer Fall: Kein Handspiel

Mit zwei der wichtigsten und spannendsten Vertretern und zwei eher unbekannten Beispielen dieser Kategorie wird hier deutlich, welche spannenden und lustigen Geschichten in diesem Buch stecken. Es ist gut und informativ geschrieben, mit vielen Bildern illustriert und für jeden Fußballverrückten ein must-have. Alleine für die Bilder lohnt es sich, dieses Buch zu kaufen. Sie sind besonders schön. 

Foto von der Seite mit dem Webleytor im Buch die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball
Das Webleytor: 30. Juli 1966 verliert Deutschland auf Grund dieser Fehlentscheidung gegen England

 

Hier kannst du das Buch kaufen.

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4 Regeln zum Umgang des Trainers mit (schwierigen) Eltern

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Manchmal sind Eltern das Beste, was einem passieren kann. Sie kümmern sich um alles Mögliche und wollen immer nur das beste für ihr Kind. Das ist auch gut so. Leider eskaliert die Motivation der Eltern auf dem Fußballplatz in regelmäßigen Abständen. Eltern stehen am Spielfeldrand, teilweise sogar auf dem Spielfeld und diskutieren mit dem Schiedsrichter, dem Trainer oder der gegnerischen Mannschaft. Das sie so das Spiel kaputt machen merken diese Eltern gar nicht. Das liegt daran, dass Eltern oft einfach nur mitreden wollen oder ihr Kind falsch behandelt sehen. Viele sind Beinahe-Fußball-Profis, die Aufgrund eines Schnupfens nie gesichtet wurden. Die meisten Austicker haben keine Ahnung von Fußball und erzählen irgendwas, das sie irgendwann mal gehört oder gesehen haben. Sie glauben allerdings felsenfest, dass sie Experten sind. 

1. Kommunikation

Weil die meisten Eltern nicht wissen, was sie ihrem Kind mit so einem Verhalten antun, muss der Trainer ihnen das vermitteln. Besprich so etwas nie am Telefon. Mache dazu immer ein 4- oder 6-Augengespräch. An einem relativ abgeschlossenen Ort.

Punkte die man hier aufzuzählen kann, sind die Verunsicherung der eigenen Mannschaft durch die Anweisungen von Außen und somit eine schlechtere Gesamtleistung oder das Verwischen der taktischen Marschrute durch die Meinung mehrerer Elternteile. Auch das führt zu einer schlechteren Gesamtleistung. Wichtig im Gespräch ist, dass du dich als Trainer auch mit der Position des Gegenübers beschäftigst. Frage nach bis du das Problem des Elternteils verstanden hast und gebe erst dann deine Meinung dazu ab. 

Konzentriere dich auf das Thema und schließe alle anderen Themen von vorn herein aus. Da du es mit Selbstüberschätzung-Experten zu tun hast, werden diese sich sehr einfach angegriffen fühlen. Aus diesem Grund darfst du nie allgemeine Aussagen treffen. Reduziere dich auf Aussagen, die wie folgt aufgebaut sind:

  • Ich glaube / meine / denke / fühle
  • Das Kind xy wird meiner Meinung nach / nach Meinung von xy das so und so wahrnehmen.
  • Wenn ich mich richtig erinnere, sagt das Regelwerk dazu

2. Konsequenz

Es gibt leider Eltern, die die Botschaft des ersten Gesprächs nicht verstehen. Jetzt muss man als Trainer konsequent werden. Wenn der Elternteil das nicht versteht, spielt das Kind nicht. Da gibt es auch kein Mitleid und keine Nachsicht, egal wie wichtig das Kind für die Mannschaft ist. Das geht so lange, bis der Papa oder die Mama des Kindes verstanden haben, dass man es ernst meint. Wichtig ist hier Durchhaltevermögen und immer wieder die Erklärung, warum das Kind nicht spielt. Der Trainer verliert viel Glaubwürdigkeit und Autorität, wenn er die Konsequenz ohne Besserung im Verhalten aufhebt. 

3. Kollektivität

Kollektivität bedeutet nichts weiter als Gemeinschaftlichkeit. Es ist wichtig, dass sich die Eltern verstanden und wichtig fühlen. Deshalb sollte man als Trainer auf jeden Fall gemeinsame Sache mit den Eltern machen. Der Trainer sollte zum Beispiel die Organisation von Ausflügen, Materialbestellungen, Festen, Fahrgemeinschaften zu den Spielen und Arbeitseinsätzen an die Eltern übergeben. Wichtig ist dabei, dass eine Aufgabe immer nur an ein Elternteil übergeben wird. So sind die Eltern eingebunden und die Kinder glücklich.

4. Regelkatalog

Wenn die Eltern am Spielfeldrand wieder austicken kann der Trainer auch einen Regelkatalog ansetzten. Diesen kann er mit den Vereinsverantwortlichen und Elternvertretern ausarbeiten. Dieser Katalog muss nachvollziehbare Konzequenzen enthalten. Mögliche Konsequenzen sind Ausschluss des Kindes aus einer bestimmten Anzahl Trainingseinheiten bzw. Spielen oder zum Beispiel Geldstrafen zu Gunsten der Mannschaftskasse. 

Der Regelkatalog sollte meiner Meinung nach Regeln, wie zum Beispiel allgemeines Rauch und Trinkverbot auf dem Sportplatz, nur der Trainer bestimmt die Taktik und kritisiert die Spieler, oder der Rasen darf nur von Spielern und Trainern betreten werden. Bei einem solchen Regelkatalog ist es wichtig, dass sich alle daran halten, auch die Gastmannschaft inklusive der Eltern bei Spielen. Hier würde ich als Trainer einfach den Trainer der Gastmannschaft darauf hinweisen und um Verständnis bitten. 

Wenn man diese Regeln befolgt, behält man als Trainer Eltern in den Griff. Ich muss aber dazu noch einmal sagen, dass es auch sehr angenehme Eltern gibt, die diese Zusammenhänge verstehen und sich Vorbildlich verhalten. Diese sollte man unbedingt einbinden, um die schwierigen Eltern einzufangen.

Beispiel-Regelkatalog

  1. Im Mittelpunkt der Mannschaftsaktivitäten stehen die Kinder. Es geht um Fußball und nicht um Freizeitgestaltung für die Eltern.
  2. Die Kinder erscheinen zu jedem Training pünktlich 15 Minuten vor Trainingsbeginn. Trainingsbeginn ist auf dem Platz und nicht beim Umziehen in der Kabine.
  3. Kann ein Kind nicht zum Training kommen, entschuldigt es sich vor dem Training. Das Fehlen beim Training kann die Nichtberücksichtigung in der Aufstellung nach sich ziehen.
  4. Das Training wird vom Trainer / Co-Trainer geleitet. Wenn Eltern das Training unterstützen wollen, stimmen sie das bitte im Vorfeld mit dem Trainer ab.
  5. Feedback zum Training, zur Trainingsmethode, zum Verhalten von Kindern oder vom Trainer / Co-Trainer werden mit dem Trainer oder Co-Trainer besprochen. Kommt es hier zu keiner Lösung, kann mit dem Jugendleiter gesprochen werden. Unstimmigkeiten werden somit nur direkt mit den Betroffenen ausgeräumt.
  6. Die Spiel-Aufstellung wird vom Trainer / Co-Trainer bekannt gegeben und steht nicht zur Diskussion. In der Aufstellung werden Trainingseinsatz, Verhalten und Fähigkeiten der Kinder berücksichtigt.
  7. Taktische Weisungen kommen ausschließlich vom Trainer oder Co-Trainer.
  8. Eltern sind bei allen Spielen willkommen. Die Eltern feuern ihre Kinder an. Es unterbleibt jede Form von Aggression. Gegenüber unsere Gegnern verhalten wir uns sportlich fair. Wir sind gute Sieger und Verlierer.
  9. Schiedrichterentscheidungen stehen nicht zur Diskussion für die Eltern. Sollten wir der Meinung sein, dass eine Entscheidung nicht korrekt ist, werden der Kapitän oder der Trainer protestieren. 
  10. Wir sind unseren Kindern ein Vorbild. Das bedeutet auch, dass wir uns als gute Gastgeber oder gute Gäste präsentieren. Bei Veranstaltungen des Kinder- und Jugendfußballs wird nicht geraucht und kein Alkohol getrunken.
  11. An der Unterstützung des Vereins und der Mannschaftaktivitäten beteiligen sich alle Eltern gleicher Maßen.
  12. Verstöße von Eltern gegen den Regelkatalog werden mit einer Spende von 5€ an die Mannschaftskasse je Verstoß geahndet. Unabhängig davon steht es dem Trainer frei, ggf. das Kind der Sünders vom Training oder Spiel auszuschließen.
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Woran FC Schalke 04 Geld verdient

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Woran Fußballclubs verdienen – Beispiel FC Schalke 04

Matthias Janson, Data Journalist bei Statista schreibt am 23.08.2018
Fußballclubs machen ihre Fans auf verschiedene Weise zu Geld. Wie die Infografik auf Basis des Statista European Football Benchmark 2018 am Beispiel des FC Schalke 04 zeigt, ist der Verkauf von Medienrechten eine enorm wichtige Einnahmequelle. Diese Summe ist nur dadurch erzielbar, dass im Schnitt 93 Prozent der Fans Fußballsendungen im Fernsehen oder per Streaming anschauen. Einnahmen durch Sponsoring sind ebenfalls ein großer Posten und nur deswegen möglich, weil Trikotsponsoren von über der Hälfte der Fans wahrgenommen werden. Fußballanhänger gehen außerdem regelmäßig ins Stadion, rund ein Fünftel besitzt sogar eine teure Saisonkarte. Dadurch können Vereine wie Schalke rund 16 Prozent ihrer Umsätze durch Ticketverkäufe generieren. Weniger als 10 Prozent des Umsatzes kommen durch Merchandising, Gastronomie und Transfergeschäfte zustande.
Infografik: Woran Fußballclubs verdienen - Beispiel FC Schalke 04 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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Warum du individuelle Spieler brauchst und wie du das im Training umsetzt

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Die Trainingseinheit ist elementarer Baustein im Trainingsplan des Trainers für den Athleten. In der Einheit kann der Trainer mit dem Sportler oder den Sportlern daran arbeiten, gewisse Ziele zu erreichen. Im Fußball wird das aber noch viel zu wenig genutzt um den Einzelnen zu fördern. Es wird oft viel zu sehr darauf geachtet, dass die Mannschaft funktioniert. Jeder einzelne Spieler wird als ein Mitglied der Mannschaft betrachtet und bekommt seine Rolle in der Mannschaft und seine Aufgaben auf dem Platz. Das ist natürlich gut so und alle 11 Spieler sollen Freunde sein bzw. mannschaftsdienlich spielen.

Eigene Stärken der Spieler werden da oft außen vor gelassen oder stark eingegrenzt. Wenn ein Spieler zum Beispiel über ein sehr starkes 1gegen1-Durchsetzungsvermögen verfügt, warum sollte man das dann nicht fördern und fordern? Das Ganze ist im Mannschaftstraining schwerer umzusetzen als im Torspielertraining. Das liegt daran, dass man Trainingsschwerpunkte braucht um fokussiert trainieren zu können. Als einziger Trainer kann man aber nicht 11 verschiedene Übungen für 11 Spieler beaufsichtigen. Der Trainer und der Verein benötigen also die nötigen Mittel.

Als Torspielertrainer ist das bedeutend einfacher. Es gibt viel weniger Spieler, auf die eingegangen werden muss. Also gibt es auch weniger Trainingsschwerpunkte, die man ins Training einbauen muss. Das würde bedeuten, dass es viel mehr individuell spielende Torspieler in den Top-Ligen geben müsste. Individualität sieht man aber wenig. Viel mehr sieht man den Cut zwischen den Generationen.

Wie kann man jetzt aber das Training für den Torspieler so gestalten, dass auf die einzelnen Stärken eingegangen wird, die den Spielstil prägen?

Zuerst muss man diese Stärken erkennen und rausfiltern. Das kann der Trainer im 4-Augengespräch mit dem Torspieler ganz einfach herausfinden. Was ist deine größte Stärke? Was fällt dir am leichtesten? Was ist die Komponente, die dein Spiel am meisten prägt? Was würde dir am meisten weh tun, wenn man es dir im Spiel verbietet? Das sind Fragen, die in so einem Gespräch fallen können. Antworten können ganz allgemein Athletik oder Torverteidigung sein. Es geht aber auch spezifischer wie zum Beispiel meine Fußabwehr oder meine seitlichen Abschläge.

Wenn der Torwarttrainer diese Stärken rausgefiltert hat, kann man im Training darauf eingehen. Ich mach das so, dass ich in das Training rein gehe und 2 bis 3 Übungen vor dem Training entwickle. Wenn ich bei der Durchführung der Übungen merke hier und da tauchen noch verstärkte Schwächen auf variiere ich die Übungen so, dass ich darauf eingehen kann und diese Schwäche verbessern kann. Andersherum gilt das natürlich auch: Wenn ich eine Stärke finde, wird darauf natürlich auch eingegangen.

Das bedeutet, dass ich keinen festen Rahmen habe und so flexibel bin. So kann ich zu jeder Zeit auf meinen Sportler eingehen und ihn individuell unterstützen. Die Aufgabe des Trainers bezogen auf den Spieler ist meiner Meinung nach die Hinführung, Begleitung und Unterstützung zum eigenen Spielstil. Das gilt für jeden Feldspieler, aber auch für jeden Tormann. Man kann diesen Grundsatz aber auch auf die ganze Mannschaft übertragen: Der Trainier versucht die einzelnen Spieler zu einer Einheit zu vereinen und ihnen genau so viel Freiheit zu geben, dass jeder seinen Spielstil mannschaftsdienlich und erfolgsorientiert ausleben kann.

Aber warum ist Individualismus so wichtig im Fußball?

Das Problem von einheitlichen Systemen und Gleichheit ist, dass sie berechenbar sind. Bei guter Spielanalyse kann man ohne Probleme erkennen wie sich jeder Spieler verhält und verhalten wird. Das ist natürlich schlecht, denn die Spielweise ist nicht unbesiegbar und irgendwann findet ein Trainer die taktische Schwachstelle um gegen diese Mannschaft zu spielen und am Ende gewinnt jeder gegen diese Mannschaft. Dies konnten wir in der WM in Russland sehr gut beobachten.

Wenn man aber variabel aufgestellt ist und unterschiedliche Spielertypen im Team hat, ist man nicht oder weniger berechenbar. Man kann das Spielsystem auf seine Spieler anpassen und trotzdem variieren. Damit weiß der Gegner nie genau was auf ihn zukommt. Der einzelne Spieler unterscheidet sich von dem anderen, so dass es kein festes Muster gibt. Im Spiel folgen dann unerwartete Aktionen, die keiner kommen sehen hat. Das führt zur Torgefährlichkeit und taktischer Unordnung beim Gegner.

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Das fünfte Modul: Trainingsprogramm Koordination

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Ich wurde gefragt, wie mache ich mir einen Trainingsplan? Wie kann ich mich vorbereiten? Dazu sind folgende Beiträge bis jetzt erschienen:

  1. Wie erstelle ich einen Trainingsplan?
  2. Die 6 wichtigsten Gesetzmäßigkeiten für die Erstellung eines Trainingsplan mit Beispiel
  3. Das erste Modul: Trainingsprogramm Ausdauer
  4. Das zweite Modul: Trainingsprogramm Beweglichkeit
  5. Das dritte Modul: Trainingsprogramm Schnelligkeit
  6. Das vierte Modul: Trainingsprogramm Kraft
  7. Das fünfte Modul: Trainingsprogramm Koordination

 

Die Koordination ist die letzte konditionell Fähigkeit, die wir noch nicht behandelt haben. In dem Trainingsplan spielt die Koordination eine besondere Rolle. Das liegt daran, dass Koordination das Zusammenarbeiten zwischen Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur beschreibt. Das bedeutet zum Beispiel neue Bewegungen werde schnell gelernt bzw. ökonomisch und harmonisch durchgeführt. Das ganze kann also nur schwer trainiert werden und ist während des Trainings relativ umanstrengend. Aus diesem Grund ist es Teil der aktiven Regeneration, die im Plan am Sonntag angesetzt ist.

Zur Koordination gehören weitere wichtige Fähigkeiten wie:

  • Rhythmisierungsfähigkeit: Rhythmus in Bewegungsablauf integrieren
  • Reaktionsfähigkeit: Signale oder Bewegungssituationen schnell erkennen und entsprechen handeln
  • Gleichgewichtsfähigkeit: halten und erzeugen des Gleichgewichtszustand in Ruhe oder Bewegung
  • Differenzierungsfähigkeit: zweckentsprechende Feinabstimmung zwischen Bewegungsphasen und Teilkörperbewegungen
  • Orientierungsfähigkeit: Bewertung der Lage des Körpers zu seiner Umgebung in Bezug auf Raum und Zeit

Als aktive Regeneration versteht man Maßnahmen, die eine schnelle Erholung unterstützen und beschleunigen. Das passiert in dem der Kreislauf gleich angekurbelt wird um die Muskulatur zu durchbluten, um Abfallstoffe abzutransportieren und Aufbaumaßnahmen der Muskulatur zu beschleunigen. Außerdem kann der Muskeltones gesenkt werden, da eine hohe Muskelspannung die Durchblutung behindert. Durch Trainieren der Faszien, also der Bindegewebe der Muskulatur kann ebenfalls die Regeneration beschleunigt werden, da diese die Verbindung des Muskels zur Außenwelt darstellt.

Wenn man jetzt den Trainingsplan durchgearbeitet hat und am Sonntag angekommen ist kann das Trainingsprogramm so aussehen:

aktive Regeneration:

  • Baden oder Schwimmen
  • Fahrrad fahren ohne größere Belastung
  • auslaufen
  • Massagen
  • Ausrollen mit der Blackrole

Koordinationstraining:

  • Koordinationsleiter mit komplizierten Schrittfolgen zB. 1-2-3-1-2-3/ 2-1-
  • 3-1-2-1-3-1Kontakte+ Oberkörperübungen wie Arme kreisen etc.
  • Liniensprünge (Linie, bei der man mit gewissem Rhythmus rechts und links von der Linie springt) zB. rechts-links-beide-links-rechts-beide Beine auf je einer Seite der Linie+ Oberkörperübungen wie Arme kreisen etc.
  • Drehungen, Rollen, Rad etc. mit anschließendem kurzem Sprint
  • Wackelbrett und balancieren
  • Fußballtennis
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Das vierte Modul: Trainingsprogramm Kraft

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Ich wurde gefragt, wie mache ich mir einen Trainingsplan? Wie kann ich mich vorbereiten? Dazu sind folgende Beiträge bis jetzt erschienen:

  1. Wie erstelle ich einen Trainingsplan?
  2. Die 6 wichtigsten Gesetzmäßigkeiten für die Erstellung eines Trainingsplan mit Beispiel
  3. Das erste Modul: Trainingsprogramm Ausdauer
  4. Das zweite Modul: Trainingsprogramm Beweglichkeit
  5. Das dritte Modul: Trainingsprogramm Schnelligkeit
  6. Das vierte Modul: Trainingsprogramm Kraft
  7. Das fünfte Modul: Trainingsprogramm Koordination

 

Um viel Schnellkraft aufbauen zu können, braucht der Athlet neben anderen Voraussetzungen auch eine hohe Maximalkraft. Das hängt damit zusammen, dass bei einer hohen Maximalkraft viele Muskelfasern gebraucht werden. Je höher die Maximalkraft, desto mehr Muskelfasern können aktiviert werden. Wenn diese Fasern jetzt auch bei schnellkräftigen Bewegungen aktiviert werden können ist das umso besser. Aus diesem Grund wird im Leistungssport in der Vorbereitung zuerst Maximalkraft und dann Schnellkraft trainiert. In meinem Trainingskonzept habe ich das aus Zeitgründen parallel geplant. Das hat den Vorteil, dass den Muskelfasern sofort vermittelt wird, dass sie nicht nur stark sondern auch schnell sein müssen.

Kraft ist für den Fußball ein wichtiger konditioneller Leistungsfaktor, da er extrem vor Verletzungen schützt. Die willkürlich steuerbare Skelettmuskulatur liegt fast immer an einem Knochen. Das hat einen mechanischen Grund. Wenn der Muskel kontrahiert soll der Knochen bewegt werden. Da wäre es blöd, wenn der Muskel weiter weg liegt. Die Muskulatur ist mit drei Arbeitsweisen ausgestattet: konzentrisch, exzentrisch und statisch. Konzentrisch und exzentrisch sind dynamische Arbeitsweisen, die das Skelett bewegen. Dabei wird der Gelenkwinkel bei ersterem größer und bei der exzentrischen Arbeitsweise kleiner. Die statische Arbeitsform soll das Skelett ruhig halten. Sie ist wichtig für die Verletzungsprävention, da bei einem Traumata, also einer punktuellen Schlag kann, die Muskulatur durch statisches Kontrahieren den Knochen und den gesamten Bewegungsparat vor einer Verletzung schützen kann, indem sie die Gliedmaßen oder den Rumpf stabil hält und so den Schlag abfangen kann.

Auch die Rumpfstabilität ist sehr wichtig im Fußball. Hier die Artikel dazu:

Um die Kraft in allen Varianten effektiv zu trainieren, habe ich folgendes Trainingsprogramm erstellt. Das ganze wird so drei mal hintereinander durchgeführt. Wichtig ist bei allen Übungen ein langsamer, kontrollierter Bewegungsablauf und die Nutzung des kompletten Bewegungsradius. Das bedeutet, dass man bei Liegestützen mit der Brust den Boden berührt und bei hochkommen bis an den höchsten Punkt drückt.

ÜbungAusgangslageDurchführungVarianten
LiegestützeOberkörper und Kopf bilden eine Linie, die parallel zum Boden verläuft, Beine gestreckt und zusammen, Zehenspitzen stehen auf Boden, Hände unter den SchulternOberkörper absenken in dem Arme möglichst parallel zum Körper abknicken, anschließend wieder hochdrückenUnterschiedliche Handposition, schlechter Untergrund, gegen Widerstand
Sit-upsRückenlage, Beine angewinkelt auf dem Boden aufstellen und nur mit Muskelkraft fixieren, Hände an die Schläfe und Ellenbogen seitlich weg vom Körper wegstreckenOberkörper zu Knien führen und anschließend wider absenkenRotation einbauen, Wiedestand
Back-upsBauchlage, Hände an Schläfe und Ellenbogen seitlich ausstrecken, Füße aufstellen und nicht vom Boden abheben lassenOberkörper bis zum höchsten Punkt anheben, und wieder absenkenRotation einbauen, Wiedestand
Side-upsseitliche Lage, unterer Arm liegt auf der oberen Schulter, oberer Arm liegt auf dem Körper, Beine am Boden leicht versetzt ablegen und mit einem beliebigen Gewicht fixierenOberkörper in senkrechte Position anheben, dabei auf komplett seitliche Ausführung achtenWinkel in der Hüfte variieren
PendelRückenlage, Arme seitlich ausstrecken, Beine im Kniegelenk mit 90 Grad beugen und anheben, so dass in der Hüfte auch ein rechter Winkel entstehtBeine in der Position langsam rechts und links ablegenBeine gestreckt ablegen
YWTBauchlage, Arme ausstreckenArme bilden nach einander ein Y,W und TWiderstand
BeckenhebenRückenlage, Beine ausgestreckt nach obenHüfte leicht aus dem Bauch anheben
Rückenlage, Beine anwinkeln und aufstellenGesäß anheben, so dass Oberkörper und Oberschenkel eine Linie bildenein Bein gerade nach vorne ausstrecken während die Übung durchgeführt wird
UnterarmstützLiegestütze-Position mit abstützen auf dem Unterarmdiese Stellung haltenArm und gegenüberliegendes Bein anheben, etc.
SeitstützUnterarmstütz-Position, ein Arm hochführen, Blick zur Seitediese Stellung haltenBein anheben, Bein nach vorne und hinten führen, Hüfte schwingen
UnterarmstützUnterarmstütz-Position umgedreht, Blick nach obendiese Stellung haltenBein anheben, Hüfte schwingen
seitliches Beinhebenseitliche LageBein zum höchsten Punkt seitlich anhebenWiederstand
frontales BeinhebenRückenlageBein zum höchsten Punkt frontal anhebenWiederstand
rückwärts BeinhebenBauchlageBein zum höchsten Punkt frückwärts anhebenWiederstand
Wadenheben einbeinigaufrechter StandKörper aus Streckung des Fußgelenks anhebenGewichte
Kniebeuge einbeinigaufrechter StandKörper durch abknicken eines Beines so tief wie möglich absenken und wieder hochdrückenGewichte
Bein beugeneinbeiniger Stand, Oberkörper und Bein bilden eine Linie, die ca. im 45 Gradwinkel zum Boden stehtBein in der Luft zum Gesäß führenGewichte
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Welcher Sportler verdiente 2017 am meisten?

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Neymar, Ronaldo und Messi verdienen als Fussballer am besten. Gegen den frühere amerikanische Boxweltmeister Floyd Mayweather Jr. sehen sie aber auch ein wenig ärmlich aus. Dieser ist zum vierten Mal in sieben Jahren der bestverdienenste Sportler des Rangliste des Forbes Magazins.

In die Zahlen fließen Gehälter, Preisgelder und Zusatzzahlungen genauso mit ein wie Werbeeinnahmen, Antrittsgelder und Lizenzeinnahmen, welche von Branchenprofis geschätzt werden.

Eine Frau taucht in der Liste übrigens nicht auf.

Infografik: Die bestverdienenden Sportler 2017 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Das dritte Modul: Trainingsprogramm Schnelligkeit

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Ich wurde gefragt, wie mache ich mir einen Trainingsplan? Wie kann ich mich vorbereiten? Dazu sind folgende Beiträge bis jetzt erschienen:

  1. Wie erstelle ich einen Trainingsplan?
  2. Die 6 wichtigsten Gesetzmäßigkeiten für die Erstellung eines Trainingsplan mit Beispiel
  3. Das erste Modul: Trainingsprogramm Ausdauer
  4. Das zweite Modul: Trainingsprogramm Beweglichkeit
  5. Das dritte Modul: Trainingsprogramm Schnelligkeit
  6. Das vierte Modul: Trainingsprogramm Kraft
  7. Das fünfte Modul: Trainingsprogramm Koordination

 

Schnelligkeit ist wohl die wichtigste Konditionsfähigkeit für den Fußballtorwart. Klar spielen Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit auch eine große Rolle, aber im Endeffekt kann man den Mangel aller dieser Fähigkeiten durch Schnelligkeit wett machen. Wenn man zum Beispiel keinen Ball fangen kann, was eine Fähigkeit im koordinativen Bereich beschreibt, und diesen immer nach vorne abklatschen lässt, kann man trotzdem das Gegentor verhindern, indem man schnell wieder auf den Beinen ist und eventuell den Ball vor dem Gegner abfängt. Das bedeutet, dass Schnellkraft eine besondere Rolle im Training des Torwarts spielen muss.

Schnelligkeit ist dabei von mehreren Faktoren abhängig:

  • Maximalkraft und Muskelquerschnitt
  • Koordination (intra- und intermuskulär)
  • Reizgeschwindigkeit
  • Vorspannung der Muskulatur/Körpertemperatur
  • FT-Phaseranteil
  • Größe der motorischen Einheit
  • anatomische Bedingungen

Bei optimalen Voraussetzungen kann die maximale Schnelligkeit erreicht werden. Schnelligkeit wird nur bei vollständiger Erholung effektiv trainiert. Am besten gegen leichte Widerstände, mit leichter Führung und unter normalen Umständen.

Die Bewegungsabläufe des Torwarts sind größten Teils azyklisch. Das bedeutet, das die Bewegungsabläufe nicht immer wiederkehrend sind. Man kann die Bewegungsabschnitte in der Regel in drei Phasen unterteilen. Danach ist die Bewegung beendet. Das bedeutet, dass man im Schnelligkeitstraining für den Keeper immer mit azykische Bewegungen arbeiten muss. Dafür möchte ich folgendes Trainingsprogramm vorschlagen.

ÜbungErklärung 
Arm-upsBreitbeiniger Stand in aufrechter Position, Arme im 180 Gradwinkel ausgestrecktArme seitlich am Körper so schnell wie möglich hoch führen
Arm-downsBreitbeiniger Stand in aufrechter Position, Arme im 180 Gradwinkel ausgestrecktArme seitlich am Körper so schnell wie möglich runter führen
schnelle Rotation des OberkörpersBreitbeiniger Stand in aufrechter Position, Arme im 180 Gradwinkel ausgestreckt, Oberkörper um 90 Grad eindrehen, so dass die Armachse im rechten Winkel zur Beinachse stehtim Oberkörper so schnell wie möglich rotieren, so dass der andere Arme in der Ausgangsposition ist
Asymmetrische Übing
Oberkörper streckenaufrechter Stand, der Oberkörper wird nach vorne gebeugt, so dass in der Hüfte ein rechter Winkel entstehtOberkörper maximal schnell in aufrechte Position bringen
Hand seitlich zum Knöchel führenAufrechte Position, breitbeiniger StandHand wird so schnell wie möglich seitlich am Körper zum Knöchel geführt, während der Oberkörper dem Arm folgt und ebenfalls seitlich am Oberkörper runter geführt wird.
Seilspringen
counter-movement-jumpsaufrechter StandSprung mit Ausholbewegung
squad-jumpstiefe HockeSprung ohne Ausholbewegung
SkippingsFußgelenkslauf
KniehebelaufKnie im Laufen abwechselnd zur Brust führen
AnfersenFersen im Laufen zum Po führen
Hopserlauf reaktivSprungbewegung, ein Bein wird mit nach oben gezogen(Schwungbein), kurzer Bodenkontakt max. hoch
Hopserlauf Sprungvolle Sprungbewegung, ein Bein wird mit nach oben gezogen, langer Bodenkontrakt, max. hoch
long-jumpSprungbewegung max weit, ein oder beidbeinig
side-stepsseitliche Schrittfolge(Auftaktschritt, Kreuzschritt)
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Tore von Bundesligaspielern bei der WM 2018 in Russland

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Zur aktuellen Diskussion in den Medien passt die gestern veröffentlichte Statistik des Statistikdienstleisters Statista. Felix Richter von Statista schreibt:

Während die FIFA Weltmeisterschaft in Russland mit Abschluss der Halbfinals auf die Zielgerade biegt, befinden sich die deutschen Nationalspieler bereits seit gut zwei Wochen im Sommerurlaub. Doch nicht nur die Nationalmannschaft kann mit dem Abschneiden in Russland nicht zufrieden sein, auch für die Bundesliga gibt es Anlass zur Sorge. Zum einen befinden sich unter den vier verbliebenen Teams nur noch sieben Bundesligaprofis (davon zwei Stammspieler), zum anderen zeigt ein Blick auf die Torschützen der WM die erdrückende Übermacht der Topligen Englands und Spaniens.

Mit 47 bzw. 37 Treffern zeigten sich Spieler aus der Premier League und Spaniens La Liga für 56 Prozent aller WM-Tore (Eigentore ausgenommen) verantwortlich. Die Bundesliga hängt mit gerade mal 13 Toren deutlich hinterher. Im Finale am Sonntag könnten vor allem Kroatiens Ante Rebic (Eintracht Frankfurt) und Frankreichs Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) die Fahne der Bundesliga hochhalten. Der Franzose Corentin Tolisso (FC Bayern) sowie die Kroaten Tin Jedvaj (Bayer Leverkusen) und Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) sind bisher eher als Ergänzungsspieler in Erscheinung getreten.

Infografik: Bundesliga-Torflaute bei der WM | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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