Wofür ist das obere Loch beim Laufschuh?

 

Ihr fandet das letzte Video zum Schuhbinden extrem gut. Video wurde 1.200 mal angesehen. Hier also etwas zu den Laufschuhen.




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Was ist ein guter Torwarthandschuh?

 

torspielertraining.de hat ja definitiv die aller besten Fans und Leser. Das Problem dabei ist, die Fans und Leser fordern mich immer wieder. Dieses mal war der Wunsch, schreibe doch mal auf, was ist ein guter Torwart-Handschuh. Das ist eine Herausforderung! Vor allem ist das nicht mit einem 2 Minuten-Artikel geschrieben. Wer aber die besten Leser und Fans hat, muss sich eben anstrengen. Also hier mein Versuch, euch gerecht zu werden.

Der Torwart wird durch den Handschuh definiert

Viele Berufe haben ihre Werkzeuge und Uniformen, über die die Berufung nach außen hin erkannt wird. Beim Torwart ist das wichtigste Werkzeug und Erkennungszeichen heute der Torwart-Handschuh. Dabei ist der Torwarthandschuh noch nicht wirklich alt. Alle wesentlichen Entwicklungen haben in den letzten 50 Jahren stattgefunden. Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts spielten Torhüter der Top-Ligen oft ohne Handschuhe.

Bild Bert Trautmann ohne Torwarthandschuhe
Bert Trautmann ohne Torwarthandschuhe

Noch heute sind die Handschuhe nicht im Regelwerk verankert. Sie sind weder verboten noch gefordert. Er muss lediglich optisch von den anderen Spielern zu unterscheiden sein. Die Handschuh werden also als eine Art Schutzgegenstand oder Accessoire angesehen. Wie ein Haargummi oder ein Kopfschutz. Das heißt wenn der Keeper in einer Spielunterbrechung mit einem Feldspieler nach Absprache mit dem Schiedsrichter tauscht, muss er nicht zwingend die Torwarthandschuhe anziehen.

Als Torspieler benötigt man weniger Handschuh und mehr Schuh. (Was ist der Unterschied zwischen einem Torwart oder Torhüter und einem Torspieler?) Als Torwart, Keeper oder Torhüter ist der Handschuh das, was heute die Position definiert. Der richtige Handschuh macht dabei das letzte bisschen aus. Wer keinen Ball fangen kann, fängt auch keinen Ball mit dem teuersten oder mit dem besten Handschuh. Technikfähigkeiten entscheiden primär, der Handschuh macht den letzten Rest aus. Deshalb empfehle ich natürlich trainieren, trainieren, trainieren. Wie Ihr das macht, seht ihr in meinen Videos:

Egal wie man das jetzt betrachtet, die Fragen, die jeden Torwart, Torhüter, Keeper und Torspieler interessieren, ist:

Was ist ein guter Torwarthandschuh? 

Wie erkenne ich einen guten Handschuh?

Neben den Tormänner und Torfrauen fragen sich das natürlich auch die Eltern der Nachwuchsspieler. Die Kinder wollen natürlich die Handschuhe von den ganz großen Torspielern haben, die normaler weise viel zu teuer sind. Das die Kinder diese teuren Handschuhe haben wollen ist absolut klar. Dafür gibt es zwei Gründe:

  • Einerseits lernt man normalerweise am Vorbild. Wenn das Vorbild schon so gut ist, muss der ja wohl Ahnung davon haben. Außerdem werde ich mit dem Handschuh dann vielleicht auch so gut wie mein Vorbild.
  • Auf der anderen Seite wissen die Nachwuchs-Torspieler natürlich noch nicht worauf man achten muss. Auch ist es für die Kleinen noch nicht einzusehen, dass der Handschuh ein Werkzeug und keine Kompetenz ist.

Damit kann man viel Geld für Nichts ausgeben.

Nicht selten wird in der Mannschaft oder im sozialen Umfeld darüber diskutiert, lag das Gegentor am Handschuh oder hat der Torwart gepatzt. Das kann man klar beantworten. Für die Handschuhe ist der Torwart verantwortlich. Lag es an den Handschuhen, dann lag es immer an der falschen Entscheidung des Torwarts. Sven Ulreich und Ron-Robert Zieler stand in den letzten Wochen immer einmal wieder in der Kritik, da sie scheinbar (für Fußballkommentatoren) Fehler gemacht haben. Unter den Handschuh-Experten wird darüber philosophiert, ob es nicht vielleicht der Handschuh war. Würden sie einen anderen Handschuh spielen, würde über Sven (Adidas) und Robert (Uhlsport) nicht diskutiert werden. Fertig!

Bevor man überhaupt in einen Laden oder auf eine Internetseite geht um Torwarthandschuhe zu kaufen, sollte man ein paar Sachen über dieses Produkt und das Geschäft mit Torwarthandschuhen wissen.

Um es vorweg zu nehmen: Wer einen Handschuh nur just for Fun sucht und keine sportlichen Ambitionen hat, kann ein ganz billiges Paar in seiner Größe suchen. Solche Modelle gibt es schon ab 10€ im Internet. (Torwarthandschuh bei Amazon)

Der- oder diejenige muss eigentlich auch keine Torwarthandschuhe kaufen. Ein Paar Garten- oder Arbeitshandschuhe tut es zur Not auch.

In diesem Artikel geht es nur um wirkliche Top-Handschuhe.




Anforderungen an einen guten Torwarthandschuh

Die Top-Tormänner (nicht aber die Top-Torfrauen) dieser Welt bekommen über ihre Verträge Torwart-Handschuhe die man nicht im gewöhnlichen Handel kaufen kann. Das sind Top-Handschuhe, die mit einem Top-Belag ausgestattet werden. Für die teuren Profis werden die Handschuhe an die Handform des einzelnen Keepers angepasst. Das heißt, diese Handschuhe sind Einzelpaare oder Prototypen-Handschuhe, die nicht in einer industriellen Serie entstehen. Sie sind sehr teuer.

Diese Handschuhe haben dann nichts mit den Handschuhen zu tun, die es im Fachhandel gibt. Das sind dann Serienmodelle, die primär optisch dem Handschuh des teuren Werbeträgers ähneln. Damit sind diese Handschuhe im Handel immer teuer. Es muss ja die Werbung und das Sponsoring finanziert werden. Der Preis ist damit also ein schlechtes Kriterium für die Qualität. Wer das Thema ernst nimmt, muss sich damit in der Tiefe beschäftigen.

Neben diesen Prototypen-Handschuhen gibt es qualitativ natürlich noch weitere Handschuhe, die für unterschiedlich Zielgruppen ausgelegt werden. Es gibt auf der einen Seite Handschuhe für Hobbyspieler. Diese Handschuhe reichen meist gerade so, um einen Ball fest zu halten und kosten entsprechend wenig. Aber genau nach dieser Art Handschuhe sucht die Zielgruppe. Das ist in Ordnung

Auf der anderen Seite gibt es Handschuhe in einer mittleren Qualität für die Vereinsspieler, die regelmäßig Fußball im Tor spielen. Mittelmäßige Qualität ist hier das Motto bei vergleichsweise hohen Preisen. Häufig sind das die Handschuhe, die von den Profis angeblich getragen werden. Oft wünschen sich Kinder genau diese Handschuhe mit einem ausgeprägt schlechten Preis-Leistung-Verhältnis.

Die Außenseiter des Marktes verkaufen in manchen Fällen sehr gute Produkte. Sie sind allerdings selbst im Internet schwer zu finden. Wenn man aber einen guten Handschuh-Shop im Internet gefunden hat, ist das die Nadel im Heuhaufen. Da gibt es wirklich Leute die Ahnung haben, von dem was sie machen und Produkte zu absolut akzeptablen Preisen (manchmal für mein Gefühl sogar zu billig) verkaufen. Die Qualität liegt bei denen weit über dem Standard. Natürlich gibt es diese Handschuhe auch bei Adidas, Nike und Puma. Hier kosten dann die Handschuhe 130-140€. Das ist inakzeptabel teuer.




Gibt es einen Unterschied zwischen einem Torwart-Handschuh für das Training und einem Torwart-Handschuh für das Spiel?

Grundsätzlich sind die Anforderungen im Training und im Spiel andere. Beim Training geht es darum, die richtigen Techniken, Abläufe und Verhaltensweisen zu lernen. Im Spiel hat der Torwart bzw. der Torspieler Aufgaben. Hier muss der Tormann und die Torfrau funktionieren und liefern.

Bild Torwarthandschuhe - Spielhandschuh (links) und Trainingshandschuh (rechts)
Torwarthandschuhe – Spielhandschuh (links) und Trainingshandschuh (rechts)

Damit ergeben sich auch schon die wichtigen Unterschiede. Ein guter Torwarthandschuh sollte, wenn es drauf ankommt, natürlich die Aufgabe des Zu-0-spielens erleichtern. Das macht er mit einem guten Belag und mit einem Gefühl, das er dem Torspieler gibt, der sie trägt.

Es gibt noch viele weitere Aspekte, wie  der Torwarthandschuh die Aufgabe des Keepers erleichtern kann. Zum Beispiel kann ein Handschuh helfen in dem er dem Stürmer im Unterbewusstsein auffällt. Dann hat der Torwarthandschuh den gleichen Irritationseffekt wie ein neonfarbenes Trikot (Warum haben viele Keeper neonfarbene Trikots?). Oder der Torwarthandschuh kann durch Unauffälligkeit die Integration in die Mannschaft erleichtern.

Der Keeper muss sich im Spiel unter allen Bedingungen und in jeder Situation gut und wohl in seinen Handschuhen fühlen. Er darf keine Angst haben, dass ihm Bälle durchrutschen.

Die Anforderungen an den Spielhandschuh ist also der perfekte Torwarthandschuh. Die Anforderung an den Trainingshandschuh ist ein ausreichender Schutz.

Bild Torwarthandschuhe Life cycle: Rechts der neue Handschuh, Mitte der Spielhandschuh, links der Trainingshandschuh
Torwarthandschuhe Life cycle: Rechts der neue Handschuh, Mitte der Spielhandschuh, links der Trainingshandschuh

Ich mache es so, dass meine nicht mehr perfekten Spielhandschuhe zu Trainingshandschuhen werden. Damit spare ich eine Menge Handschuhe. Im Training ist der fehlende Grip gerade gut, da sich auch kleinste Fehler rächen.

Bei den Trainingshandschuhen braucht man übrigens die Handschuhe auch nicht Paarweise wegschmeißen. Wenn man den gleichen Handschuh spielt, lassen sich ja immer wieder Paare bilden. Dabei erkennt man dann auch mit der Zeit, ob man auf einer Seite Schwächen hat. Habe ist mehr linke als rechte Handschuhe, sollte ich an meiner Technik rechts arbeiten und umgekehrt.




Aufbau des Torwarthandschuhs

Die wesentlichen Faktoren für die Auswahl eines Torwarthandschuhs sind

  • Schnitt
  • Größe
  • Belag

Schnitt des Torwarthandschuhs

Der Schnitt von Handschuhen ist im Wesentlichen Geschmacksache. Manche mögen Übergröße, manche mögen eher eng anliegende Handschuhe. Ich selber spiele passgenaue Handschuhe am liebsten.

Manche wollen Rollfinger mit Innen- manche Rollfinger mit Außennähten. Hier gilt es aus zu probieren, was einem liegt. Ich spiele Rollfinger mit Innennähten.

Wichtig für das Wohlfühlen ist:

  • Habe ich genügend Bewegungsfreiheit mit den Handschuhen?
  • Habe ich das Gefühl, dass die Finger genügend geschützt sind?
  • Verrutschen die Handschuhe beim Fangen nicht?
  • Kann ich mit den Handschuhen Überheben und Fausten?

Jeder sollte für sich entscheiden: Welcher Schnitt fühlt sich für mich am Besten an? Welche Form spielt sich für mich am besten? Alles kann passen. Je mehr unterschiedliche Schnitte man ausprobiert hat, desto sicherer kann man sich sein, dass man den für sich selbst besten Schnitt gefunden hat. Vielleicht ist es aber für dich alles nur heiße Luft. Dann kaufst du die billigeren oder die, bei denen du das beste Gewissen hast.




Größe der Torwart-Handschuhe 

Eine weitere Philosophiefrage zu den Handschuhen des Torwarts ist die Größe. Handschuhe werden immer passend oder in Übergröße gespielt. Dabei gibt es folgende wesentlichen „philosophischen“ Positionen:

  • Größere und grelle Handschuhe irritieren den Gegner und erleichtern so die Arbeit des Torwarts.
  • Hat der Handschuh eine ähnliche Farbe wie die Feldspieler-Trikots wird die Integration des Torspielers in den Spielaufbau der Mannschaft erleichtert.
  • Größere Handschuhe geben beim Überheben dem Ball vielleicht einen Tick mehr Ablenkungsimpuls. Das reicht vielleicht, um den Ball am Tor vorbei abzulenken.
  • Passgenaue Handschuhe verrutschen nicht und geben so eine bessere Rückkopplung beim Fangen und Fausten. Das ist bei größeren Handschuhen nicht so.

Nach meiner Erfahrung spielen Torwart-Technik-verliebte Spieler, wie zum Beispiel ich, eher passgenaue Handschuhgrößen, während die Spekulanten und Schauspieler eher Übergrößen spielen. Das gilt aber nicht generell. Es ist eben Geschmacksache.




Belag des Torwart-Handschuhs

Der Belag ist – meiner Meinung nach – neben der Größe das wichtigste Kriteriun für einen Handschuh, denn dieser bestimmt, ob ich einen Ball fange oder nicht. Es gibt Handschuhe mit allen möglichen Belägen, die spezielle Eigenschaften versprechen.

Beispielsweise haben Hartplatz- bzw. Kunstrasen-Handschuhe einen schlechteren Grip als normale Handschuhe. Sie halten dafür länger. Im Just4Fun-Bereich ist dieser Belag perfekt. Er verschleißt nicht. Die Handschuhe halten ewig. (zum Beispiel Derbystar Kinder Torwarthandschuhe Attack XP10, TrainingDerbystar Fußball Torwarthandschuhe Attack XP11, Training weiß blau orange, 2648)

Ich selbst bevorzuge Handschuhe mit hochwertigem Latex. Hier geht es um den besten Grip. Ich habe ja schon einmal erklärt, wie ich das mit meinen Handschuhen mache. Hier nochmal die kürzest mögliche Zusammenfassung:

Ich habe immer zwei Paare, die ich benutze. Ein Handschuhpaar ist ganz neu und der Traum eines jeden Torwarts. Diese benutze ich nur für den Wettkampf. Ein zweites Paar ist ein altes Spielpaar. Der Zustand ist teilweise sehr schlecht, weshalb ich diese Handschuhe ausschließlich zum Training anziehe. Wenn ein Trainingshandschuhpaar unbrauchbar ist, werden die Spielhandschuhe zu Trainingshandschuhen. Dann bekomme ich ein neues Spiel-Paar.




Wie erkenne ich jetzt einen guten Handschuh-Belag? 

Dafür gibt es drei Kriterien.

1. Der Belag hat eine Stärke von ca. 3mm. Er fühlt sich weich an und quillt deutlich auf, wenn er feucht wird.

2. Der Hersteller kann die Handschuhe nicht mit der Handinnenseite aneinander liefern. Wenn doch muss der Hersteller eine Folie zwischen die Handschuhe legen, da diese sonst zusammen kleben würden. Bei einem wirklich guten Belag ist auf dem Belag eine Plastikfolie befestigt, was notwendig ist, damit der Belag während der Herstellung nicht mit den Werkzeugen verklebt. Aus deiner eigenen Beobachtung weißt du, das ist bei vielen teuren Handschuhen nicht der Fall.

3. Als letzten einfachen Test versuchst du deine Hand über die Belagfläche zu schieben. Du brauchst dafür etwas Erfahrung. Bei einem guten Belag merkst du die Klebewirkung des Belags. Es ist schwer mit der  Hand über den Belag zu ziehen. Dabei stellst du fest, ob der Verschleiß des Handschuhs gering ist und wie der Grip ist.

Bei diesem Schnelltest für die Haltbarkeit, prüft man die Beständigkeit des Handschuhes gegen eine Kraft die nicht rechtwinklig nach hinten zeigt, sondern am Belag nach unten bzw. quer auf dem Belag wirkt. Das ist eine extreme Bedingungen, der viele Handschuhe nicht gewachsen sind.

Bild Neue Torwarthandschuhe: Unten hat der Handschuh noch seine Schutzfolie. Oben wurde die Schutzfolie entfernt.
Neue Torwarthandschuhe: Unten hat der Handschuh noch seine Schutzfolie. Oben wurde die Schutzfolie entfernt.

Klar kann man sich fragen, wann kommt so eine Krafteinwirkung im Spielbetrieb vor? Die Antwort lautet bei Bällen mit starkem Effekt, wenn man mit dem Handschuh über den Boden reibt oder wenn man den Ball nur noch gerade so mit den Fingerspitzen oder nicht sicher hält. Man erkennt also, dass diese Situation im Spiel und im Trainingsbetrieb gar nicht so selten vorkommt. Im Gegenteil. Ich würde sagen, dass diese Art Belastung für den Torwarthandschuh bei fast jeder Torwartaktion auftritt.

Das ist natürlich eine extreme Bedingung und das bedeutet auch, das die Handschuhe einer extremen Belastung, die in der Physik Scheerbelastung genannt wird, ausgesetzt wird. Diese Scheerbelastung beschreibt zwei Kräfte, die wie eine Schere sehr eng aneinander vorbei reiben. Das ist der Tod für jeden Handschuh und ist der Grund warum die meisten Handschuhe auf einem schlechterem Kunstrasen schneller verschleißen als auf Naturrasen.

Diese Kraft ist also der Grund für nahezu alle Handschuh-Tode. Leider hilft dagegen nicht viel. Wichtig ist, Latexbeläge nur nass zu spielen. Das erhöht den Grip und verlängert die Lebensdauer. Eine gute und liebevolle Pflege kann die Lebensdauer deutlich verlängern. Das vernachlässigen viele Torwarte. Leider, denn sie nehmen so sehr hohe Kosten auf sich, die so nicht unbedingt nötig sind. Ausgaben, die man so nicht unbedingt braucht und von denen man sich einige Extra-Trainings finanzieren kann.




Latex-Beläge für Torwart-Handschuhe

Noch ein bisschen zu den Belägen: Wie gesagt spielten in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts die meisten Torhüter noch ohne Handschuh. Ab den 70er würden dann Woll-, Leder oder Arbeitshandschuhe getragen. Sepp Maier beschriebt zur WM 1970 wie er sich Frottee-Beläge für seine Handschuhe machen ließ, weil er beim Abtrocknen eines Balls feststellte, dass der Frottee am Ball klebte.

Bild Gordon Banks und eine spektakuläre Parade mit Wollhandschuhen
Gordon Banks und eine spektakuläre Parade mit Wollhandschuhen

Später gab es dann Experimente mit Lederhandschuhen mit Gummi-Belag und zum Beispiel auch Tischtennis-Schläger-Belägen. In Deutschland war das in Person Wolfgang Fahrian der das 1966 in den Handel brachte. Diese Versuche waren alle nicht besonders vom Erfolg gekrönt.

 

Bild Torwarthandschuh mit Noppenbesatz und feinstem Leder aus den 1970ern
Torwarthandschuh mit Noppenbesatz und feinstem Leder aus den 1970ern
Bild: Oberhand des Torwarthandschuhs mit Noppenbesatz und feinstem Leder aus den 1970ern
Oberhand des Torwarthandschuhs mit Noppenbesatz und feinstem Leder aus den 1970ern
Bild Torwarthandschuh David Seaman (Archiv und Sammlung Deutsches Sport & Olympia Museum), 10. UEFA-Fussball-Europameisterschaft 1996, England
Torwarthandschuh David Seaman (Archiv und Sammlung Deutsches Sport & Olympia Museum), 10. UEFA-Fussball-Europameisterschaft 1996, England

Es wurde experimentiert mit Latex als Einlegeschuhsohlen für Fußballschuhe. Dabei fiel auf, dass der Latex am Fußball klebte. Damit wird die Idee vom Latex-Belag geboren.

In der Folge entwickelte Reusch mit Sepp Maier den ersten Handschuh mit Latexbelag. Dieser Belag hört auf den Namen Soft-Grip. Zu diesem Zeitpunkt waren Firmen wie Adidas und Nike noch Schuster, die über das Thema Handschuhe nur die Nase rümpfen konnten. Neben Reusch waren damals die großen Hersteller von Handschuhen Uhlsport und Umbro.

Der Belag Soft-Grip wird heute noch als so genannter Trocken-Handschuh-Belag verkauft. Dieser Belag ist aber von der Entwicklung überholt worden. Dieser einstige Top-Belag ist heute nur noch unteres Mittelmaß.

Heute gibt es in Deutschland (Latico) und in Spanien (Spumatex) je einen Hersteller von Belagschaum. In China finden sich auch Produktionsstätten. Der Latex aus China wird auch als deutscher Qualitätsbelag verkauft, ist mit dem spanischen und deutschen von der Qualität nicht vergleichbar. Der Qualitätsführer ist heute die deutsche Firma Latico, die als einzige das obere Qualitätsende bedient. Diese Firma entwickelt für alle großen und alle guten Handschuhhersteller in der Stille und Anonymität Beläge.

Bild Neue Torwarthandschuhe: Unten hat der Handschuh noch seine Schutzfolie. Oben wurde die Schutzfolie entfernt.
Neue Torwarthandschuhe: Oben auf liegen die Torwart-Handschuh mit Schutzfolie und hintenliegend die Spielhandschuhe mit der entfernten Schutzfolie.

Bei den Schäumen gibt es unterschiedliche Trägermaterialien, die aber für den Laien schwer auseinander zu halten sind. Sie spielen auch eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist eine Stärke des Schaums von 3 mm. Mehr Belagdicke wird beim Fangen instabil und weniger führt bei vielen harten Schüssen gerade in den oberen Ligen zu brennenden Händen und zu einem schlechteren Grip.




Regen- und Trockenbelege für Torwarthandschuhe

In der Werbung findet man dann oft die Bezeichnung Regen- bzw. Nasshandschuh. Gibt es Handschuhe, die für Regen besser geeignet sind? Die Antwort ist ja. Braucht man eine Unterscheidung? Die Antwort ist nein. Ein Trockenhandschuh ist in der Regel ein Handschuh mit Soft-Grip-Belag. Das ist der erste Belag, der wirklich gut war. Heute ist dieser Belag nur noch das untere Qualitätsende.

Die Top-Beläge werden immer nass gespielt. In der Praxis ist es also gar nicht relevant, ob ich einen Trocken- oder Nassbelag spiele. Der hochwertige Nassbelag ist also der wirkliche Top-Belag und der Trockenbelag ist nur der technisch zweitklassige Belag zum abkassieren der großen Marken. Dem Trocken-Handschuh fehlt schlicht und einfach das letzte bisschen Grip.

Wenn man also einen guten Handschuh sucht, kann das nur ein Nass- oder Regenhandschuh sein. Die Nischenanbieter, die von ihrem Geschäft wirklich etwas verstehen, verzichten auf die Unterscheidung.




Finger-Schutzsysteme für Torwarthandschuhe

Es gibt zahlreiche Torwarthandschuhe mit diversen Fingerschutzsystemen. Das System Fingersafe ist markenrechtlich geschützt. Deshalb lassen sich die Hersteller von solchen Handschuhen gerne viel einfallen, diese Bezeichnung zu umgehen.

Warum gibt es diese Fingerschutzsysteme? Ich glaube, dass diese Handschuhe mit Fingerschutzsystemen bzw. Fingersafe primär mit der Angst vor dem Ball verkauft werden. Diese Systeme funktionieren alle so, dass hinter dem Finger eine Verstärkung in den Handschuh eingelassen wird. Diese ist aus Kunststoff und soll den Finger gegen das nach hinten wegknicken schützen.

Ich kenne jetzt keine belastbaren Untersuchungen zu dem Thema. Natürlich ist es schmerzhaft, wenn der Finger umknickt. Tatsache ist aber, das die Verletzungen des Torwarts auf Grund des Versagens des Fingersafes auch nicht ungefährlich sind. Nach meinem Gefühl ist der Kapselriss dann das kleinere Problem. Ich lehne deshalb alle Fingerschutzsysteme grundsätzlich ab.

Sollte jemand meinen, er braucht so ein System, dann bitte mindestens darauf verzichten, wenn Folgendes gilt

  • Du hast gesunde Finger.
  • Du trainierst Technik.
  • Du beginnst mit dem Torwartspiel oder spielst als ballorientierter Torspieler.

Besser als die Fingersafe- / Fingerschutz-Systeme ist das Tapen. Alle Finger mit Ausnahme des Daumengelenks lassen sich mit diversen Tape-Techniken perfekt stützen. (Das Daumengelenk wird mit den Fingerschutzsystemen aber auch nicht geschützt.) Mit dem Tapen wird das Gleiche erreicht, ohne dass der Torspieler ein zusätzliches Risiko eingeht. Bei Tapen kann dann das einzelne lädierte Gelenk unterstützt werden. Damit verliert man dann auch viel weniger Ballgefühl.




Nachhaltigkeit von Torwart-Handschuhen

Ich finde es wichtig, auch darauf zu achten, dass die Produkte, die ich kaufe nachhaltig sind. Dazu sind meiner Meinung drei Faktoren wichtig

  • Umweltschutz
  • Herstellbedingungen
  • Haltbarkeit

Fangen wir mit dem Umweltschutz an. Bei der Herstellung von hochwertigen Torwarthandschuhen werden Weichmacher für den Latex benötigt. Das ist ein wichtiger Aspekt. Meiner Meinung nach sollten deshalb Just4Fun-Spieler mit geringen Technik-Fähigkeiten auf Latexbeläge verzichten und Hardplatzbeläge spielen. Das sind dann oft auch die billigsten Handschuhe.

Bei der Herstellung gibt es – glaube ich – kaum Umweltbelastungen. Wichtiger ist hier der Sozialstandard bei der Herstellung und der Verzicht auf Kinderarbeit. Der Sozialstandard ist sicher vom Produktionsland abhängig. Die meisten Torwarthandschuhe kommen aus Thailand, Vietnam und Pakistan. Das sind alles Länder, in denen die Sozialstandards nach deutschem Verständnis nicht besonders toll sind. Wichtig ist aber, dass keine Kinder die Handschuhe nähen.

Über die Sozialstandards und Kinderarbeit gibt es kaum Angaben der Hersteller. Ich weiß nur von contact Goalkeeper Gloves, dass dort der Anspruch an die Arbeiter sehr hoch ist. Das ist hier aber eine Folge des extrem hohen Qualitätsstandards. Die Arbeiten sind zu anspruchsvoll, dass Kinder hier eingesetzt werden können. Für das Zuschneiden, Stanzen und Nähen können nur qualifizierte Facharbeiter eingesetzt werden, die natürlich immer besser gestellt werden müssen.

Dann bleibt noch das Kriterium Haltbarkeit. Der größte Verschleiß resultiert aus falscher Technik. Das hat mit dem Handschuh nichts zu tun. Für die Nachhaltigkeit des Belags ist das Verschleißverhalten wichtig. Ich habe in der letzten und dieser Saison contact All Stealth Black gespielt. Für zwei- bis dreimal Torspielertraining, drei- bis viermal Mannschaftstraining und ein bis zwei Spielen je Woche, habe ich 4 Paar Handschuhe in der Saison 2016/17 verbraucht. Das ist nachhaltig.




Was kostet jetzt ein guter Torwarthandschuh?

Für ein Kind bekommt man brauchbare Kinder-Torwart-Handschuhe schon für 25-30€. Das ist dann eher ein Nischenanbieter und keine große Marke.

Bei den Handschuhen für Erwachsene kosten die Größen bis ca. 11 ca. 60-70€ je Paar. Übergrößen ab 12 sind teilweise deutlich teurer. Die großen Marken wie Adidas, Puma und Nike verkaufen gleichwertige Handschuhe für 130 bis 140€.




Wie pflegt man einen guten Torwart-Handschuh?

Die Pflege ist für einen guten Handschuh besonders wichtig. Man muss Handschuhe besonders pflegen, sowohl wenn sie frisch aus der Verpackung kommen, als auch wenn sie immer älter werden.

Das Ritual des Torwarts ist, einen neuen Handschuh auszupacken. Das hat die Industrie erkannt und verpackt die billigsten Handschuhe in die teuersten Packungen. Es geht aber nicht um die teure Packung. Die Handschuhe kommen aus der Packung und dann beginnt die Feier: Die Folien, die den Belag vor Schäden und Verkleben schützen sollen, wird abgezogen. Bei einigen Top-Belägen ist die Folie mit dem Handschuh vernäht, da sonst die Latex-Rollen in der Herstellung und die Handschuhe nicht gelagert werden können. Der Latex verklebt sonst.

Ist die Folie entfernt wird etwas Wasser auf den Belag gesprüht, damit der Belag aufquellen kann. Der Belag wird durch das Aufsprühen des Wassers mindestens 1 mm dicker. Das ist Ritual und man kann gut darauf verzichten.

Die Handschuhe werden jetzt gewaschen. Für die Wäsche wird jeder Handschuh in einen Stoffbeutel gesteckt. Dann wird der Handschuh bei 30° im Schonwaschgang gewaschen. Bitte nicht schleudern.

Viele Handschuhhersteller bieten teure Handschuhwaschmittel an. Dabei handelt es sich um gewöhnliche Feinwaschmittel. Hier ist die Empfehlung von Stiftung Warentest sicher die Kompetenteste. Stiftung Warentest empfiehlt den Verzicht auf Feinwaschmittel und die Nutzung eines gewöhnlichen Colorwaschmittels.

Ich empfehle ausdrücklich, auf die teuren Handschuhwaschmittel zu verzichten. Das Geld ist in einer guten Ausrüstung oder einem zusätzlichen Torwarttraining besser aufgehoben. Aktuell empfiehlt die Stiftung Warentest als Colorwaschmittel bei Netto Marken-Discount das Waschmittel „Bravil Color Ultra“, bei Edeka „Gut & Günstig Color Plus“, „Tandil ultra-plus“ von Aldi (Süd) und „Una pro-aktiv“ von Aldi (Nord) (Quelle: Stiftung Warentest).

Bild Torwarthandschuhe werden auf dem Bügel getrocknet. Gute Handschuhe nie in die Sonne hängen oder mit einem Fön trocknen.
Torwarthandschuhe werden auf dem Bügel getrocknet. Gute Handschuhe nie in die Sonne hängen oder mit einem Fön trocknen.

Nach dem Waschen und wenn die Handschuhe sehr nass sind, müssen sie getrocknet werden. Zum Trocknen müssen die Handschuhe entweder mit Zeitungspapier ausgestopft oder auf den Bügel gehängt werden. Auf keinen Fall den Wäschetrockner verwenden oder die Handschuhe in die Sonne hängen. Das ist der natürliche Feind des Handschuhgrips. Nichts ist schlimmer, als wenn das Trocknen zu schnell erfolgt. Damit wird der Grip zwei extremen ausgesetzt die den Belag stark schädigen können.

Bild Torwarthandschuhe werden auf dem Bügel getrocknet. Damit die Handschuhe nicht vom Bügel rutschen, werden die Fixierbänder gekreuzt.
Torwarthandschuhe werden auf dem Bügel getrocknet. Damit die Handschuhe nicht vom Bügel rutschen, werden die Fixierbänder gekreuzt.

Man muss den Handschuh jetzt möglichst konstant leicht feucht halten. Man kann sich den Belag als eine Art Schwamm vorstellen. Wenn der Belag oder das Latex feucht ist, dehnt es sich aus. Wenn der Handschuh sehr trocken ist, zieht sich der Belag zusammen. Diese Strapazen vom hin und herziehen sind für das Latex und den Handschuh schlecht und eher unnötig. Es führt dazu das der Belag in feuchtem Zustand immer weniger aufgeht und so den Grip zunehmend verschlechtert. Auch wird das Material zerrieben.

Der getrocknete Handschuh wird in Plastiktüten gelagert. Jeder Handschuh in einer eigenen Tüte.

Wird der Handschuh schmutzig oder beginnt er zu stinken wird der Handschuh wieder gewaschen. Das Waschen hilft in der Anfangsphase eher, den Grip zu verbessern, da die Weichmacher aus der Herstellung aus dem Handschuh gespült werden. Man sollte es aber dennoch nicht übertreiben, da das häufige Waschen irgendwann anfängt den Belag zu schädigen. Ein guter Handschuh sollte ca. 50 mal gewaschen werden können, ohne darunter zu leiden. Danach ist es in der Regel dann bestenfalls ein Trainingshandschuh oder eure Mama, Frau oder Freundin ist eine Handschuh-Göttin.

Mit einer guten Pflege erhält man die Haltbarkeit eines guten Grips möglichst lange. Aber wie lange? Ein guter Belag muss mindestens ein viertel Jahr überstehen. Ohne wenn und aber.

Die Haltbarkeit eines Handschuhs ist sehr wichtig. Wenn der Grip nur für die ersten zwei Spiele aufrecht erhalten werden kann, ist der gesamte Belag minderwertig. Egal wie viele Bälle man durch den Handschuh sicher gehalten hat. Ein guter Belag zeichnet sich durch eine hohe Haltbarkeit aus.




Pflege der Torwarthandschuhe am Spieltag

Ein guter Handschuh muss nass gespielt werden. Dazu kann man die Innenseiten vor dem Aufwärmen und vor dem Spiel unter fließendes Wasser halten. Das Wasser muss über den Belag laufen.

Einige Keeper nehmen auch noch ein triefend nasses Handtuch mit auf das Feld. Dieses Handtuch wird mit den Handschuhen immer wieder ausgedrückt. Dabei saugt sich der Belag mit Wasser voll.

Nach dem Spiel wird der Handschuh getrocknet. Auf keinen Fall den Handschuh in die Sonne legen oder mit dem Fön trocknen. Bei dieser extremen Belastungen wird der Grip beschädigt.




Der Torwart-Handschuh im Wandel der Zeit

Wir haben jetzt alles rund um den Torwarthandschuh durch. Von oben bis unten haben wir Handschuh analysiert und geguckt, was einen wirklich guten Handschuh ausmacht. Jetzt fehlt mir noch eine kleine geschichtliche Analyse.

Fangen wir bei den Anfängen des Fußballs. Der Fußball im ausgehenden Mittelalter war nicht als so einer erkennbar. Es gab damals eher eine Mischung aus Rugby und Fußball, denn beide Interpretationsarten entsprangen aus dieser Sportart.

Im Mittelalter war Fußball ein Männersport im Sinne von: Alles ist erlaubt Hauptsache der Ball ist im Tor. Sinn der Sache war die Männer für die Schlacht fit zu halten. So weit so gut. Allerdings wurde das Spiel nach den ersten Todesfällen in der Renaissance verboten.

Später wurde es wieder ausgegraben von Studenten, die dem Ganzen regeln verpassten. Dabei schieden sich aber die Geister. Die einen wollten, dass weiterhin alles erlaubt war, die anderen nicht. So entstand also auf der einen Seite Rugby und auf der anderen Fußball.

Schnell wurden die allgemeinen Fußballweisheiten klar. Defensive ist wichtiger als Offensive und es meldeten sich die ersten faulen Leute, die nicht laufen wollten und stellten sich breitwillig ins Ziel des Spiels, das Tor. Diese hatten dann nicht mal Handschuh an und haben wie alle anderen auch zivil an.

Nach und nach entwickelte sich der Fußball zu einer angesehenen Sportart des Adels, der salonfähig war. Es folgte die erste Bedeckung der Hände des Torwarts. Mit was war egal.

In der Moderne wurde der Fußball zunehmend professioneller. Die Torhüter liefen mit Woll-Handschuhen auf. Hier ging es zunächst darum, das Brennen der Hände nach einem harten Schuss zu vermeiden.

Bild T. Schumacher - Torwarthandschuhe der Marke Reusch. Grundfarbe Gold mit schwarzen Griffpolstern auf Handrücken und Innenseite, "1 - reusch - T. Schumacher"
T. Schumacher – Torwarthandschuhe der Marke Reusch. Grundfarbe Gold mit schwarzen Griffpolstern auf Handrücken und Innenseite, “1 – reusch – T. Schumacher”

Schließlich entwickelte man die ersten spezielle Torwarthandschuhe. Mit der Zeit wurde das Torwartspiel professioneller und damit die Handschuhe des Torwarts. Richtige Latex-Beläge gibt es aber erst seit 1990ern.

Rückblickend kann man zum Thema Handschuhe nur sagen, dass wir heutzutage im Luxus schwelgen. Für die Weltmeister 1954 war es unvorstellbar Handschuhe zu sehen, geschweige denn zu tragen, die ich heute in die Klasse Just4Fun stecke. Heute erscheinen sie uns wie selbstverständlich.




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So binden Profis ihre Fußballschuhe

 

Schuhe binden sollte jeder können, der Fußball jenseits der Bambinies spielt. liveFootball zeigt hier in einem kurzen Tutorial einen Trick, mit welcher Schuhbinde-Technik der Halt und die Stabilität der Fußballschuhe gesteigert werden kann.




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Warum haben viele Keeper neonfarbene Trikots?

 

Nicht selten sieht man in den europäischen Top-Ligen Keeper mit Augenkrebs verursachenden Trikotfarben. Das hat dann zur Folge, dass alle kleinen Torspieler eine neue Lieblingsfarbe haben, die bei den Eltern bleibende Sehschäden verursachen. Oft wissen aber beide nicht, warum diese Farbe gewählt wird.

Die meisten „Top-Trainer“ in der Kreisliga glauben, dass die helle Neonsignalfarbe der Ablenkung des Stürmers bewirkt. Damit liegen sie gar nicht soweit daneben.

Der eigentliche Grund ist der:

Die Signalfarbe fällt im Tor auf. Der Stürmer, der in einer Drucksituation einfach schießt und das Tor vielleicht nur im Augenwinkel sieht, registriert das neonfarbene Trikot.

Das spricht jetzt sein Unterbewusstsein an. Der Schütze schieß in der Regel dahin, wo er seine Konzentrtion drauf lenkt. Automatisch zielt der Stürmer unterbewusst auf das neonfarbene Trikot. Alles ist dem Keeper lieber als ein Gegentor, also lässt sich der Torhüter abschießen.

Das ist die Psychologie hinter der oft geschmacklos gewählten Trikotfarbe des Keepers.

Klar kann man argumentieren, dass eine solche Situation, gemeint ist eine 1gegen1 Situation oder ähnliches aus relativ kurzer Distanz, im Spiel nur recht selten vorkommt. Allerdings werden diese Situationen mit steigender Spielklasse häufiger, da die Defensive besser funktioniert und der Stürmer effektiv weniger Zeit hat über das genaue Ziel seines Schusses nach zu denken. Es wird also mehr aus Instinkt und Intuition geschossen. Und die Psychologie wirkt nicht nur im 1 vs. 1 sondern auch bei Fernschüssen.

Gerade bei Kindern ist es meist so, dass sie nicht bewusst schießen. Sie denken nicht vor jedem Schuss daran, wo der Ball jetzt gleich einschlägt.

Gerade in den Extremen der Alters- und Spielklassen lohnen sich solche extravaganten Trikotfarben für den Torhüter also. Den wenn so eine Situation im Spiel drei mal vorkommt, sind davon vielleicht zwei Bälle auf den Mann und einer in unmittelbarer Umgebung geschossen.

Allerdings gilt das Gleiche auch für die Mitspieler. Das bedeutet, dass je weiter der Torspieler offensiv spielt oder je mehr der Torspieler in das Spiel eingebunden ist, um so weniger geeignet sind die Augenkrebsfarben für das Outfit des Torspielers.




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Torwarthandschuhe

 

Ich freue mir ein Loch in den Bauch. Ich habe meine neuen Handschuhe speziell für mich. Das erste mal, dass ich Prototypen-Handschuhe habe, die sonst keiner hat. Danke Heiko von Contact Sport Torwarthandschuhe. Ihr findet Contact Sport Torwarthandschuhe auf Facebook.




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Interview mit Max Rosengart

 

Über Max Rosengart

Max Rosengart, Betreiber der Webseite fussball-ratgeber.com
Max Rosengart, Betreiber der Webseite fussball-ratgeber.com

Max bezeichnet sich als fußballverrückt. Naja, er lernt mich ja erst noch kennen. Er spielt auch seit er 5 Jahre alt ist Fußball. Heute ist er 20 Jahre alt, Student und versucht, wie ich auch eine Seite zum Thema Fußball aufzubauen. Seine Seite findet ihr hier fussball-ratgeber.com. Was daran wirklich geil ist, Max hat einen Fußballschuh-Finder gebaut. Das habe ich so noch nie gesehen. Fußballschuhe sind für einen Fußballer ja nicht ganz unwichtig. Also fragen wir Max mal, wie er dazu kommt.

Fußball-Schuh-Finder der Webseite fussball-ratgeber.com
Fußball-Schuh-Finder der Webseite fussball-ratgeber.com

Interview

Theo: Hallo Max, jetzt klappt es endlich mit unserem Interview. Ein Schuhratgeber ist ja nicht das erste, an was man zum Thema Fußball denkt. Jetzt erzähl mal, wie du dazu kommst.

Max: Hallo Theo, schön, dass es geklappt hat! Seit ich klein bin ich vom Fußball und vor allem von Fußballschuhen fasziniert. Für mich ging es aber schon relativ früh nicht nur um das Aussehen, wie für viele andere meiner Teamkollegen, die dann gerne rote, grüne oder pinke Schuhe haben wollten. Ich habe mich schon immer für die Technologie dahinter interessiert.

Theo: Pink geht ja nun gar nicht. Ich frage mich immer, was sich ein Fußballer denkt, der mit pinken Schuhen aufläuft. Wahrscheinlich nichts. Bei Frauen ist das sicher nachvollziehbar.

Max: Da geht es mir ähnlich! Meine ersten Schuhe waren weiß-schwarz und die nächsten schwarz-weiß. Ich hatte mal eine kurze Phase, in der ich gern mit farbigen Schuhen gespielt habe, dann aber dunkelblau oder komplett rot. Meine ausgefallensten Schuhe waren vermutlich die Nike Vapor 7 in Neon-Grün vor ein paar Jahren. Heute bin ich auch eher klassisch unterwegs. Also wieder zurück bei schwarz-weiß und weiß-schwarz.

Theo: Du sprachst von Technologie beim Schuh. Ist das der Grund für dein Studium? Du studierst ja Sport und Technik. Ist deine Begeisterung die Motivation für die Entscheidung gewesen?

Max: Ja, genau. Ich wollte immer noch ein klein bisschen mehr „hinter die Fassade“ schauen. Aus meinem „Hintergrundwissen“, welches ich aus dem Studium mitnehme ist auch die konkrete Idee für die Seite und den Fußballschuh-Finder entstanden.

Theo: Krass! Du betreibst die Internetseite ja eigentlich nicht kommerziell. Für die Schuhe, die du empfiehlst, siehst du ja keinen Cent. Ist das nicht frustrierend?

Max: Es geht in erster Linie darum den Leuten die lästige Arbeit abzunehmen, jeden Schuh einzeln zu recherchieren, der vom Aussehen vielleicht gefällt. Man kennt das ja: Man sieht einen Schuh und denkt sich „der wäre ja was für mich“, dann schaut man sich unzählige Tests und Bewertungen oder Videos an um herauszufinden, ob der Schuh für den Schuh, die Spielweise oder den Untergrund geeignet wäre.

Wenn man mich allerdings unterstützen möchte, kann man auch über Links unter den Fußballschuhen zu Amazon gehen und dort bestellen. Das bringt mir dann eine kleine Provision, die für den Käufer aber vollkommen kostenlos ist.

Theo: Was bringt denn deine Seite als Schuh-Empfehlungen für Torspieler?

Max: Der Fußballschuh-Finder konzentriert sich auf verschiedene Aspekte. Einer davon ist natürlich die Spielposition. Bei den Empfehlungen wird sich auf die Erfahrungen, sowohl persönlichen, als auch denen von Mitspielern, bezogen. Natürlich kommt dazu auch noch die ein oder andere Erkenntnis aus dem Studium. Daraufhin wird dann die Auswahl zusammengestellt. Farbe und Preisklasse kann man natürlich auch selbst einstellen um dem ganzen noch einen individuellen Touch zu verleihen.

Momentan bin ich außerdem dabei gerade auf der Torhüter-Position noch etwas zu verbessern und den Finder dahingehend anzupassen, dass neben dem klassischen Torwart auch noch der mitspielende Torspieler, wie unter anderem du ihn klassifizierst, als Spielweise ausgewählt werden kann. Wegen der verschiedenen Auswahlmöglichkeiten gibt es viele verschiedene individuelle Zusammenstellungen.

Theo: Ja das ist super! Da haben wir zusammen ja schon was für den Fußball bewegt. Da freue ich mich. Ein echter Torspieler hat schwarze Schuhe mit runden Stollen. Schwarz ist natürlich Geschmacksache. Runde Stollen sind im Tor aber Pflicht!

Max: Da hast Du natürlich recht! Danke.

Theo: Was ich auch gut finde, du gehst auf die unterschiedlichen Fußformen ein. Jetzt sollst du hier nicht alles erzählen, was auf deiner Seite steht. Was unsere Leser sicher interessiert, ist: Gibt es ein Paar allgemeine Regeln, die man kennen sollte?

Max: Man kann seinen Fuß natürlich vermessen. Es gibt auch schon viele Seiten und auch YouTube-Videos, die erklären, wie es geht. Einfacher ist es aber einfach einmal 2 extreme auszuprobieren. Zum Beispiel kann man einfach mal den Nike Mercurial Vapor oder einen Puma evoSpeed SL anprobieren, die sind sehr eng geschnitten. Im Gegensatz dazu kann man dann auch mal sehr weite Modelle, wie einen Puma evoPower 1 oder 2 probieren und nach Möglichkeit eine Weile austesten und so sehen, welcher Schuh den Vorstellungen, was den Komfort angeht, mehr entspricht.

Theo: Also Max, was können meine Leser für dich tun? Was müssen sie ansehen? Was müssen sie liken? Hier ist die Stelle für deinen Aufruf.

Max: Am meisten Freuen würde ich mich natürlich, wenn sie den Fußballschuh-Finder ausprobieren und mir dann Feedback geben würden. Der Finder ist das Herzstück meiner Seite und in ihm steckt auch das meiste Herzblut. Ansonsten bin ich aber auch in den Sozialen Medien vertreten bei Instagram und Facebook findet man mich unter @fussballratgeber und bei YouTube auf dem Kanal fussball-ratgeber.com, hier kommen auch noch ein paar spannende Sachen gerade auch im Sektor Trainingstipps!

Theo: Danke für das Interview.

Max: Ich bedanke mich, dass ich hier sein durfte!

 

Ihr erreicht Max hier:

Web: fussball-ratgeber.com

Mail: info@fussball-ratgeber.com

Facebook: @fussballratgeber

Instagram: @fussballratgeber

YouTube: fussball-ratgeber.com

 




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Anleitung zum Kinesiologie Tapen am Finger (Kapselriss)

 

Diese Anleitung ist gut, sonst würde sie hier nicht gezeigt werden. Bei Schmerzen und Problemen aber unbedingt auch einen Arzt aufsuchen. Vielleicht ist mehr kaputt und wenn das nicht behandelt wird, kann die Fußball-Kariere zu ende sein.

Prinzipiell kann man so auch die Finger für das Spiel tapen, weshalb ich dieses Video auch in der Kategorie Ausrüstung platziere.

Die Tapemarke kenne ich nicht und kann somit auch nichts über die Qualität sagen.




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Interview mit Heiko Rapp

 

Heiko Rapp ist der Mann, der hinter der Handschuhmarke contact steht. Contact ist eine sehr junge Marke, die auf Grund von TopQualität und günstigen Preisen im Moment am Markt sehr stark wächst.

Logo Contact Keeper Gloves

Interview

TorspielerTheo: Hallo Heiko, willkommen zu meinem Interview. Als mein Ausrüster für die Handschuh weiss ich die Qualität ihrer Produkte zu schätzen. Was aber immer wieder sehr interessant jetzt ist die banale Tatsache dass Handschuhe die in vielen Punkten viel preiswerter sind, als die von den großen Markenherstellern. Können Sie mir vielleicht dazu sagen warum dies so ist.

Heiko Rapp: Ja, warum sind meine Handschuhe so billig? Es gibt verschiedene Gründe warum die Handschuhe so billig beziehungsweise die von anderen so teuer sind. Bei großen Anbietern ist so, dass ein wesentlicher Preisbestandteilen das Marketing Budget ist. Wenn ein bekannten Profi-Torhüter und der Vertrag ist, kostet das natürlich nicht wenig Geld. Das habe ich natürlich nicht. Dann ist es natürlich auch eine Frage der Gewinnspanne. Die großen Firmen brauchen eine grosse Gewinnspanne. Das ist bei meiner kleinen Firma natürlich nicht so. Das würde ich sagen, wir sind in wesentlichen Punkte.

TorspielerTheo: Unterscheidet sich die Qualität der Materialien von denen, der großen Markenhersteller?

Heiko Rapp: Nee, also die unterscheiden sich nicht. Es gibt etliche LatexMaterialien, die sind nur bei den großen Anbietern unter Vertrag. Da haben die Anbieter Exklusivverträge mit den Latex-Produzenten. Als Gegenleistung beteiligen Sie sich an Entwicklungskosten. Die Hersteller müssen dann eine gewisse Mindestmenge im Jahr abnehmen. Die Materialien unterscheiden sich aber den gängigen Materialien, die für jedermann zugänglich sind eigentlich nicht. Es werden nur manchmal spezielle Mixturen zugesetzt, die das Material weicher machen oder einen speziellen Nasswetterbelag ergeben. Je nachdem was der Hersteller wünscht.

TorspielerTheo: Sind die Handschuhe der Profis anders als die, die es im Geschäft gibt? Was ist der Unterschied?

Heiko Rapp: Ich habe angefangen bei einer renommierten Firma aus dem Schwäbischen. Ja weiß ich, dass die Profis die gleichen Materialien gehabt haben, wie auch die Handschuhe, die auch im Laden verkauft wurden. Ich weiß aber auch von einem großen Anbieter. Der hat tatsächlich Materialien gehabt, die hat er nur für Profis eingesetzt. Der optisch gleiche Handschuh, der im Laden verkauft wurde, war aber aus anderen Materialien. Bei mir ist es so, dass die Profis keiner anderen Materialien haben, wie die Handschuhe, die auch im Laden erhältlich sind.

TorspielerTheo: Worauf sollte man beim Handschuhkauf achten?

Heiko Rapp: Beim Handschuhkauf muss man unbedingt darauf achten, dass man die richtige Größe kauft. Die richtige Größe ist die, wo man an der Fingerspitze noch spiel hat zur Spitze des Handschuhes, Weil wenn man sich richtet und mein stützt sich ab auf dem Boden, muss ein gewisser Spielraum vorhanden sein. Wenn dieser Spielraum nicht da ist, kann man sich tatsächlich auch am Handschuh verletzen. Und dann muss man sich in dem Handschuh einfach nur wohl fühlen, dass er gut sitzt und dass man ein gutes Gefühl im Handschuh hat. Aber am wichtigsten ist die Handschuhgrösse.

TorspielerTheo: Sind die Produkte billig zu haben, kommt häufig auf die Frage auf, werden die Produkte in Kinderarbeit hergestellt und wie sind die Arbeitsbedingungen der Menschen für diese Produkte fabrizieren?

Heiko Rapp: Also die Produzenten, mit denen ich zusammen arbeite, die habe ich alle persönlich besucht. Hier kann ich mit Sicherheit Kinderarbeit ausschließen. Es sind aber auch alles arbeiten, die von Kindern nicht gemacht werden könnten. Der größte Teil der Arbeiten, die gemacht werden müssen die Handschuhe zu fertigen ist so schwierig, dass dies nur Erwachsene Männer machen. Also bei meinen Handschuhen kann ich Kinderarbeit sicher ausschließen.

TorspielerTheo: Ich ziehe das Fazit: Der hohe Preis für den Torwarthandschuh hängt oft einfach nur damit zusammen, dass die Profis viel Geld für die Benutzung der Handschuhe bekommen. Das rechtfertigt den Preis Unterschied sicher für den Torspieler nicht.

Vielen Dank für das Interview.

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Warum werden Torspieler-Handschuhe immer nass gespielt?

 

Torwart-Handschuhe werden nass gespielt, weil sie nass weniger verschleissen und durch den geringeren Verschleiß einen besseren Grip haben.

Es gibt viele Mythen, Riten und Abläufe um den Grip des Handschuhs zu optimieren beziehungsweise zu maximieren.

Mit der Bezeichnung Grip ist im Zusammenhang mit dem Torwarthandschuh die Haftung des Balls am Handschuh gemeint. Wenn man einen sehr guten Grip auf den Handschuhen hat, klebt der Ball nahe zu an den Handschuhen. Deshalb ist der Grip auch sehr wichtig für viele Torspieler.

Wenn man sagt die Handschuhe sind gut, meint man meist den Grip und nicht ob sie bequem sind. Der Grip wird aber eigentlich nur durch die Qualität des Latexbelags bestimmt. Hier gibt es auch wieder tausende Märchen zu. Der Belag ist gut, wenn er eine Stärke von mindestens 2, besser 3mm hat und klebt. Deshalb die Belege nie direkt aneinander legen. Die Handschuhe kleben dann zusammen und beim Trennen ist der Belag dann kaputt und der Grip ist weg.

Wie kann man den Grip optimieren?

Der Grip kann durch Wasser optimiert werden. Dadurch geht die Beschichtung ein bisschen auf, klebt so auch besser und verschleißt weniger. Diesen Prozess kann man jetzt noch verändern in dem man die Handschuhe am Vortag in die Waschmaschine schmeißt und dann die Nacht über trocknen lässt. Dann werden Fette andere Schmierstoffe, die sich durch die Nutzung auf dem Belag anlagern, abgewaschen.

Bei den meisten Ritualen kann man aber sagen, dass es mehr Riten, Mythen oder Aberglaube sind, den Grip zu verbessern.

Warum sollte man den Grip optimieren?

Man optimiert den Grip um mehr Bälle sicher zu fangen. So kann man sich das Leben einfacher machen, da Kräfte zehrende Doppel- oder sogar Dreifachaktionen seltener vorkommen. Technische Kleinigkeiten können so ausgeglichen werden.

Wenn jemand eine schlechte Fangtechnik hat kann er diese mit einem guten Grip ausgleichen und trotzdem mehr Bälle fangen, als jemand der eine zwar bessere Fangtechnik hat aber sehr schlechte Handschuhe trägt. Ein Torwart, der nur faustet, braucht sich um den Grip seiner Handschuhe und den Belag keine Gedanken zu machen.

Mit den kleinen Verbesserungen im Grip, ist es möglich mehr Bälle zu fangen. Man will im Probetraining überzeugen durch Ball- und -Fangsicherheit. Man will seine nicht perfekte Fangtechnik durch den Grip ausgleichen.

Tips

Ich mache es immer so, dass ich sehr schlechte Handschuhe zum Training und Torwarttraining anziehe um meine Fangtechnik zu perfektionieren und immer dann wenn es drauf ankommt ziehe ich sehr gute Torspielerhandschuhe an. Das hat zur Folge, das ich meine Fangtechnik ständig im Training verbessere und im Spiel einen sehr guten Grip habe. Das wiederum führt dazu, dass ich sehr oft Bälle fange und so selten Doppel- oder Mehrfach- Aktion habe.

Beim Training mache ich immer meine Handschuhe nass um wenigstens ein bisschen Grip zu haben, weil meine Handschuhe im Training haben meist sehr wenig bis gar keine Haftung mehr. Bei sehr nassen Handschuhen ist der Grip dann aber ganz weg. Das Wasser wird dann zum Schmiermittel. Das richtige Maß muss jeder selbst finden.

Im Spiel mache ich auch meine Handschuhe nass. Da mache ich aber viel weniger Wasser rauf als im Training. Weniger Wasser bedeutet dann aber auch höherer Verschleiß.

Das System hinter meiner Handschuhbenutzung ist einfach. Ich habe eine paar Spielhandschuhe und ein Paar Trainingshandschuhe. Wenn meine Trainingshandschuhe kaputt gehen wechseln meine Spielhandschuhe zu Trainingshandschuhe und ich bekomme neue Spielhandschuhe.




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Fragen an und Antworten von TorspielerTheo

 

Ab wann sind meine Torwart-Handschuhe abgenutzt?

Ich spiele in dieser Saison das erste mal aktiv im Tor und wir haben auch schon fast 10 Testspiele hinter uns, am Sonntag geht die Saison dann los. Jetzt ist es natürlich soweit, dass meine Handschuhe mehrere Abnutzungsspuren aufweisen und ich wollte fragen, ob ihr mir sagen könnt, ab wann ich mich nach neuen TW-Handschuhen umsehen sollte.

Abgesehen von der Tatsache, dass ich natürlich irgendwann keinen Grip mehr habe möchte ich natürlich vorgesorgt haben, bevor das der Fall ist.

Antwort: Zum Thema Ausrüstung des Torwarts habe ich schon einmal etwas geschrieben https://www.torspielertraining.de/2017/03/20/die-ausruestung-des-torwarts-die-ha…

Die Frage ist jetzt, wann sind die Handschuhe abgenutzt. Das musst Du entscheiden. Ich persönlich spiele ein Paar immer mit einem Belag der noch klebt und trainiere mit den alten Handschuhen. Dabei macht es irgend wann keinen Sinn mehr, weil der Belag weg ist oder der Handschuh Löcher bekommt. Dann kannst du die Handschuhe wegschmeißen.




Hilfe bei zu großem Verschleiß an Torwarthandschuhen?

Hallo, ich spiele als Torwärtin in einer Mädchenmannschaft und habe seit einer geraumen Zeit ein Problem: Meine Handschuhe halten nie länger als einen Monat. Ist das ein Normalfall? Oder könnt ihr mir irgendetwas/ irgendein Modell empfehlen, was länger hält?Antwort: Zum Thema Ausrüstung des Torwarts habe ich gerade drei Artikel geschrieben. Schau doch bitte mal, ob du da was findest. https://www.torspielertraining.de/category/ausruestung/

Ich kann Dir sagen, dass ich Contact All Stealth Black spiele und mit zwei Paar Spielhandschuhen durch eine Saison komme.

Der Verschleiß ist aber nicht normal. Das liegt nicht an den Handschuhen. Spielst du viel auf Hartplatz oder altem Kunstrasen. Dann dürfte der Verschleiß des Handschuhs an den Unterseiten sehr stark sein.

Was ich mir auch vorstellen kann, ist eine falsche Technik. Du nutzt den Handschuh hauptsächlich zum Schutz gegen falsches Fallen oder du versuchst den Schwung zum Beispiel vom Hechten mit den Handschuhen zu bremsen. Du solltest an der Technik arbeiten. Das Verletzungsrisiko ist sonst zu groß.




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