Wofür benötigt der Torwart eine überdurchschnittlich gute Beweglichkeit?

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Eine hohe Flexibilität ist sehr wichtig im Fußball. Sie ist Grundvoraussetzung für einen gewissen Bewegungsradius. Dabei gilt natürlich mit einer hohen Beweglichkeit ist auch der Bewegungsradius groß. Einen großen Bewegungsradius zu haben ist für den Keeper unwahrscheinlich wichtig. Er muss bei einem Block möglichst weit runter kommen um die größte mögliche Fläche abzudecken, der Torspieler muss beim seitlichen Abschlag aus der Hand das abschlagende Bein in die waagrechte bringen (Link) und er muss mit seinen Armen und Beinen schnell sein. Zu viele Muskeln wären ihm hier also nur hinderlich.

Eine hohe Beweglichkeit ist also wichtig für die Leistungsfähigkeit des Torspielers. Neben dem erweiterten Bewegungsradius durch die hohe Beweglichkeit hat es natürlich auch sonst nur Vorteile flexibel zu sein.

Ein großer Vorteil ist natürlich die Verletzungsprävention. Viele Sportler zerren sich einen Muskel, weil sie zum Beispiel bei einem Schuss mit dem Bein den Bewegungsradius verlassen. Das funktioniert im Grunde wie ein Gummiband, das zu weit auseinander gezogen wurde. Erst bekommt es ganz kleine Risse und wird immer spröder bis es schließlich komplett reist.

Neben der Verletzungsprävention spielt auch die Belastbarkeit eine Rolle. Wenn der Muskel flexibel ist, kann man ihn mehr belasten. Das ist wie in der Arbeit. Wenn ein Mitarbeiter flexibel ist, kann ihn der Chef vielseitig belasten. Die Beweglichkeit und das Training dieser steigert also indirekt die Leistungsfähigkeit.

Wenn gewissen Muskelgruppen verkürzt sind muss man diese statisch Dehnen. Anders ist es beim beeinflussen der Muskelgrundspannung, also dem Muskeltonus, vor einer Belastung, bei der man dynamisch dehnt. Dynamisch bedeutet aus der Bewegung heraus und nicht kontinuierlich während statisch eben still und kontinuierlich bedeutet.

Wenn man Beweglichkeit aufbauen will muss man statische Beweglichkeitsübungen machen und diese dann bis zu 20 Sekunden halten. Das ganze ist dann ein Prozess, denn man jeden Tag wiederholen muss um dem Muskel nicht die Gelegenheit zu geben, wieder in die Ausgangslage zurück zu gehen. Sprich: Ohne Dehnung verkürzt der Muskel automatisch. Wer also seine gute Beweglichkeit beibehalten will sollte mindestens jeden zweiten Tag ein gutes Dehnprogramm absolvieren.




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Was trinkt man warum im Training?

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Trinken ist sehr wichtig. Der Körper braucht die Flüssigkeitszufuhr. Ohne Flüssigkeitszufuhr würde nach kurzer Zeit das Leistungsniveau einbrechen. Aber warum eigentlich?

Während des Sports unter hoher Belastung schwitzt der Körper 1-2 Liter pro Stunde. Dabei spielt die Intensität, die Genetik des Sportlers, das Trainingsniveau und die Umgebungsbedingungen eine Rolle. Mit den Umgebungsbedingungen sind äußere Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit gemeint.

Der Körper schwitzt um zu kühlen. Durch die Kontraktionen im Muskel wird nicht nur Bewegungsenergie sondern auch Wärme erzeugt. Das erhöht dann die Temperatur im ganzen Organismus. Dagegen muss der Körper vorgehen, um sich vor dem Überhitzen zu schützen. Also schwitzt der Körper, da durch das Verdunsten des Schweisses dem Körper Wärme entzogen wird. (Die Flüssigkeit verbraucht viel Energie in dem sie verdampft. Diese Wärmeenergie kommt vom Körper.)

Den Verdampfungprozess sieht man auch, wenn man verschwitzt in der Kälte trainiert. Hier fangen die Sportler an zu dampfen. Diese erhöhte Temperatur erinnert während des Sports teilweise an Fieber, ist in dem Fall aber natürlich nicht bedenklich.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen schwitzt man mehr. Eine Beobachtung, die unter Sportlern weit verbreitet ist. Natürlich ist das auch so. Aber warum?

Wieder muss man die Frage in der Physik suchen. Wenn es um den Körper kalt ist hilft das beim Kühlen, da die kalte Luft die Wärme leichter aufnimmt. Das haben wir einem Grundsatz der Energie zu verdanken: Energieniveaus wollen immer auf das gleiche Level. Das heißt wir haben auf der einen Seite die kalte Luft und auf der anderen Seite den warmen Körper. Beide wollen sich gegenseitig ausgleichen bis sie gleich warm sind.

Bei warmer Luft muss der Körper mehr kühlen, weil das Temperaturlevel auf beiden Seiten höher ist. Wenn sich also die Luft und der Körper auf einem Energieniveau befindet, funktioniert der Kühlprozess von oben nicht mehr. Der Organismus muss also einen anderen Prozess finden, um die Temperatur auszugleichen. Das macht er in dem er besonders viel durch Verdunstung kühlt beziehungsweise besonders stark schwitzt.

Wenn jetzt die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, fühlt sich das Ganze sehr drückend oder schwül an. Die Luft ist schon sehr feucht. Warum sollte sie also noch mehr aufnehmen? Dementsprechend ist es schwerer für den Körper durch Schweiß zu kühlen, da die Luft weniger Feuchtigkeit aufnimmt. Also schwitzt er besonders viel weil: Viel ist viel und helfen tut’s auch ein bisschen.

Durch dieses Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit an seine Umgebung. Ohne Trinken würde er dehydrieren. Das heißt ihm würde das Wasser ausgehen was er zum Leben braucht.
Die Zellen würden dehydrieren und langsam werden alle Aktivitäten im Körper eingestellt.

Das heißt viel trinken. Man sollte im Training zwischen 1 und 3 Liter trinken. Je nach Intensität und wie doll man geschwitzt hat. Das was raus geht muss auch wieder rein. Aber wie?

Es gibt eine Gruppe Menschen, die der Meinung sind es müssten isotonische Getränke, Antikoagulanzien, Antihypertensiva oder sonstige teure Getränke sein, die sportliche Leistung versprechen. Das sind alles Begriffe, die keiner kennen muss, weil das ist alles Quatsch und braucht kein Mensch. Ich trinke zum Training Wasser. Wichtig ist, das Wasser darf nicht zu kalt sein, sonst wird der Körper durch das trinken irritiert. Die Folgen sind Leistungsverlust und Magenverstimmung.

Wenn das Training sehr intensiv ist, mache ich Brausetabletten mit Magnesium und Calcium rein. Der Rest, den der Körper für Sport braucht nehme ich durch gesunde Ernährung vor und nach der Belastung ein. Dazu gibt es ja schon einen Artikel Ernährung des Torwarts an und vor Spieltagen.




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Mobilisation des Sprunggelenks

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Viele Menschen kommen nicht mehr in die tiefe Kniebeuge, ohne die Fersen anzuheben. Bewegungsmangel ist die Hauptursachen für einen Mobilitätsverlust der Sprunggelenke.

Reduziert sich die Beweglichkeit der Sprunggelenke, kann das gerade im Fußball zu Überlastungen und Verletzungen vieler weiterer Gelenkstrukturen im Körper führen. Im Video von SukoppFitness werden einige einfache und effektive Übungen zur Mobilisation der Sprunggelenke gezeigt.

 




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Knieschmerzen beim Fußball

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Sascha erklärt im Video, warum es Knieschmerzen im Fußball gibt.




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Ernährung des Torwarts an und vor Spieltagen

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Ernährung spielt auf jeden Fall eine Rolle im Sport. Sie wird trotzdem von einem großen Teil über- oder unterschätzt. Die richtige Ernährung kann auf jeden Fall ausschlaggebend sein für eine gute Leistung. Das gilt auch für den Torwart.

Es gibt in der Ernährung drei grundsätzliche Stoffe die für den Sport eine entscheidende Bedeutung haben. Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Selbstverständlich gibt es in diesen drei grundsätzlich Stoffen noch diverse Untergruppen. Um das zu vertiefen kenne ich mich aber nicht genug aus. Da müsste ich mich erst reinlesen.

Kohlenhydrate, Proteine und Fette sind wichtig für die sportliche Leistung. Dabei hat jeder seine Aufgaben.

Proteine sind wahrscheinlich den meisten auch als Eiweiß bekannt. Bestehend aus Aminosäuren, ist Eiweiß oder Proteine die Ursubstanz der Biologie. Sie sind neben Brennstoff für den Körper auch essenziell für den Aufbau von körpereigenen Strukturen. Manche Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen. Andere muss er mit Nahrung einführen.

Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle für den menschlichen Körper. Es gibt einen Grundverbrauch an Kalorien, den man rund um die Uhr verbraucht. Wenn man Sport macht, kommen auf den Grundverbrauch noch zusätzliche Kilokalorien rauf, die der Körper benötigt um die Muskeln kontrahieren zu lassen. Kohlenhydrate sind eigentlich Zuckermoleküle.

Fett ist das Nahrungsmittel unter den genannten dreien mit den meisten Kalorien. Ohne Fett kann der Körper nicht überleben. Es gibt zum Beispiel essenzielle Fettsäuren, die für lebenswichtige Prozesse notwendig sind. Außerdem können bestimmte Vitamine nur über Fett aufgenommen werden. Im Körper sind Fettgewebe der Speicher. In ihm wird Energie gelagert, die der Körper aktuell nicht braucht, später aber brauchen könnte.

Proteine, Kohlenhydrate und Fette sind Makronährstoffe. Vitamine und Mineralstoffe werden Mikronährstoffe in genannt.

Die Mikronährstoffe sind essenziell für das Überleben. Bei Ihnen sollte man, egal in welcher Wettkampfphase man sich befindet, drauf achten, dass von allem genug da ist.

Bei den Makro-Nährstoffen kann man schon etwas mehr beachten. Zum Beispiel sollte man nach Krafttraining viele Proteine zu sich nehmen, um den Muskelaufbau zu unterstützen.

Fette sollte man zum Beispiel in der Phase vor Ausdauerwettkämpfen in größeren Mengen essen. Damit sollte dann aber ca. 2 bis 3 Tage vor dem Wettkampf Schluss sein. Dann wird der Fettanteil reduziert.

Kohlenhydrate kann man immer essen. Allerdings muss man Wert darauf legen, dass der Kohlenhydratspeicher vor einem Wettkampf voll ist. Das heißt unmittelbar vor dem Wettkampf gibt es Kohlenhydrate (zum Beispiel Nudeln, Banane, Brot, …)

Allgemein kann man sagen, dass es am gesündesten ist, dass zu essen worauf man Lust hat. Ausgeschlossen sind dabei aber Fertiglebensmittel wie Chips und Ähnliches, da diese Geschmacksverstärker in sich haben, die ähnliche Wirkungen wie Drogen haben. Geschmacksverstärker stören unseren natürlichen Appetit.




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Wofür braucht man als Torwart im Fußball Beweglichkeit?

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Eine hohe Beweglichkeit meint einer großen Bewegungsbereich in Teilen des Körpers oder im ganzen Körper. Die Beweglichkeit ist davon abhängig wie weit man Muskeln dehnen kann bei kleinen Bewegungen und wie gut die neuromuskuläre Kontrolle funktioniert.

Der Muskel ist aufgebaut wie ein still stehendes Zahnrad oder ein Reißverschluss. Kontrahiert er, ist der Muskel zusammengezogen und bewegt so durch die Sehnen, Knochen und Bänder das komplette Gerüst um ihn herum. Der Reißverschluss ist zu.

Der Muskel der Gegenbewegung ist dann gestreckt. Der Reißverschluss ist also offen.
Je weiter man den Muskel strecken kann, desto beweglicher ist man.

Das ist alles schön und gut. Warum man das im Turnen braucht, ist, denke ich, auch verständlich. Aber wozu braucht man das im Fußball und insbesondere im Tor?

Es gibt mehrere Aspekte, die für eine ausgeprägte Beweglichkeit im Tor sprechen.

  1. Es gibt Techniken, für die man eine gewisse Beweglichkeit braucht. Die sind von fußballerischer Natur und von torwarttechnischer Natur.
    • Das erste Beispiel ist der seitliche Abschlag. Ohne den entsteht ein großes Loch in der Spieleröffnung. Für den seitlichen Abschlag braucht man eine sehr gute Beweglichkeit.
    • Das zweite Beispiel ist der seitliche Block im 1gegen1. Auch der ist enorm wichtig für das 1gegen1 Verhalten. Für den seitlichen Block ist es auch sehr wichtig eine gewisse Beweglichkeit vorweisen zu können.
  2. Weiterhin ist die Beweglichkeit für die Verletzungsprävention wichtig. Bei nassem Rasen kann es oft sein, dass man mal wegrutscht. Das ist der Grund für etliche Muskelzerrungen. Diese kann man durch eine gute Muskelbeweglichkeit verhindern. Oft kommen solche Zerrungen auch bei ruckartigen Bewegungen. Bei einem Schuss zum Beispiel kann es passieren, dass aufgrund einer Unterenticklung und Verkürzung des hinteren Oberschenkels hier eine Verletzung auf tritt. Dies ist mit einer der häufigsten Verletzungen im Leistungssport Fußball. Eine weitere Verletzungsursache stellt die neuromuskuläre Kontrolle dar, die eigentlich Verletzungen verhindern soll. Doch auch hier kommen viele Verletzungen vor. Zum Beispiel im Fußgelenk. Angenommen der Sportler knickt nach außen um. Die neuromuskuläre Kontrolle macht, was sie macht und rettet das Außenband. Durch das ruckartige zumachen zur Fixierung der Position reißt dann aber das Innenband.

Man merkt, dass die Beweglichkeit in einem relativ starken Maße für einen Fußballer unabdingbar ist.




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Muskelaufbau als Fußballer

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Worauf müssen Fußballer beim Muskelaufbau besonders achten? Eine gute Zusammenfassung zu dem Thema mit den Einschränkungen

  • kein Krafttraining mit Kindern bis zur E-Jugend (U11)
  • kein Krafttraining mit Gewichten bei noch wachsenden Kindern (bis ca. zur C-Jugend bzw. U15/U16)




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Mindset

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Hier eine gute Zusammenfassung zum Thema Motivation und Mindset.

Christoph Daum “Wenn der Kopf richtig funktioniert, ist er wie das dritte Bein.”




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Fragen an TorspielerTheo

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Frage: Wieso kann ich nach der Verletzung nicht mehr richtig schießen?

Hatte vor meine Verletzung beim Fußball Mega gute Schüsse und sehr präzise. Ich habe mir einen Muskelfaserriss zugezogen und hatte 4 Wochen Pause nach drei Wochen ging es mit den Schmerzen und war ab und zu bisschen kicken und meine Schüsse waren noch gut. Eine Woche später war ich wieder schießen NACH DER HEILUNG und treffe nicht mal mehr das Tor. Woran kann es liegen. Ich meine die Schüsse können sich doch nicht so sehr verschlechtern. Vielleicht hätte ich einen schlechten Tag.

Antwort: Natürlich kannst du einen schlechten Tag gehabt haben, warst nicht ausgeschlafen oder as auch immer. Vielleicht hilft dir aber der Hintergrund, weshalb Fußballer gerade in den jungen Jahren plötzlich schlecht werden.

Es gibt so etwas wie ein “muskuläres Gedächtnis”. Bei einem seitlichen Abschlag des Torspielers ist das zum Beispiel extrem wichtig, weshalb die Torspieler vor jedem Spiel seitliche Abschläge machen müssen. Sonst gehen die Bälle im Spiel sonst wo hin. Das hast du sicher schon einmal gesehen.

Diese “muskuläres Gedächtnis” ist durch die Verletzung irritiert. Die Irritation hast du durch das Kicken mit Schmerzen noch verstärkt. Der Muskel versucht die Schmerzen zu vermeiden und geht in den Schonbetrieb.

Jetzt musst du das “muskuläres Gedächtnis” neu konditionieren. Trainiere und irgend wann funktioniert es wieder. Das ist nicht ungewöhnlich.

Übrigens bei Kindern, die gerade schnell wachsen, kommt das auch so vor. Wenn du gerade wächst, kommt es zu den gleichen Irritationen der Muskulatur. Da gilt der einfache Grundsatz weiter trainieren. Insgesamt fängt man ja nicht bei 0 wieder an. Es geht nur darum, den Muskel die wenig verändertem Abläufe lernen zu lassen. Das ist nach wenigen Trainings wieder wie es mal war.




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Anleitung zum Kinesiologie Tapen bei Schmerzen in der Achillessehne

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Diese Anleitung ist gut, sonst würde sie hier nicht gezeigt werden. Bei Schmerzen und Problemen aber unbedingt auch einen Arzt aufsuchen. Vielleicht ist mehr kaputt und wenn das nicht behandelt wird, kann die Fußball-Kariere zu ende sein.

Die Tapemarke kenne ich nicht und kann somit auch nichts über die Qualität sagen.

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