Die Torspieler- bzw. Torwarttechniken mit meinen Videos lernen

 

Ich habe immer wieder Rückfragen und Kommentaren zu meinen Videos. Auf diese möchte ich gerne eingehen.

Zum Verständnis dieser Videos solltet ihr euch klar machen, wer die Zielgruppe ist. Meine Zielgruppe hier sind nicht die Profis und die Torspieler- und Torwarttrainer. Unter diesen habe ich zwar auch wirklich hochklassige Leser und Fans. Aber diese Menschen können sich aus wirklich sehr guten anderen Quellen informieren.

Meine Zielgruppe sind zu allererst Torspieler, Keeper, Torhüter, Torwarte. Das Informationsbedürfnis dieser Gruppe ist anders, als das von 0-8-15-Fußballern. Wir sind speziell, anders und für außenstehende manchmal ein bisschen komisch.

Daneben versuche ich auch die Trainer des Breitensports abzuholen und denen zu zeigen, worauf sie bei der Arbeit mit Ihrem Torspieler achten müssen. Im Breitensport ist der Torspielertrainer die absolute Ausnahme.

Für die angehenden oder sich selbst entwickelnden Nummer einsen und die Trainer, die keinen Torspielertrainer haben, habe ich Video-Tutorials gemacht. Weitere sind geplant. Hier geht es mir darum, den Torleuten, die keinen Torspielertrainer haben, zu zeigen, wie sie sich entwickeln können und was sie dazu tun müssen. Es geht um die Basics.

Die Torwarttechnik die die jungen Tormänner und Torfrauen als erstes lernen müssen, ist zum das Fangen. Wer nicht fangen kann, wird im Tor untergehen. Das Video dazu heißt “Zentrale Bälle auf den Mann”. Bevor ich erkläre, was ihr daraus lernt, schaut euch das Video doch noch einmal an (und gebt einen Daumen nach oben).

Ihr habt im Video eine pädagogische Reihe gesehen. Diese ist aufgebaut vom Einfachen hin zum Schwierigeren. Vom Bekannten hin zum Unbekannten. Wenn jetzt ein Jugendtrainer mit seiner E-Jugend (U11) trainiert, kann er zum Beispiel vor dem Training 30 Minuten mit allen seinen Torspielern arbeiten. Das sind in der Altersklassen noch viele.

In den ersten Trainingseinheiten beginnt er mit dem Fangen unter der Brusthöhe. Dazu erklärt er die Technik und lässt die Kinder durch wiederholen üben. Das kann man zunächst als 15 minütigen Technikeinheit machen. Danach macht man 15 Minuten ein Spiel, wo der Ball gefangen werden muss.

Diese Einheit wiederholt der Trainer immer wieder, bis die Kinder die Basics beherrschen. Parallel dazu kann man anfangen, den Ball zu greifen, zu heben und zu halten, um den Schritt zum Fangen des Balls über der Brust vorzubereiten.

Der nächste Schritt ist dabei immer der nächst schwierigere:

  • Fangen unter der Brusthöhe
  • Fangen unter der Brusthöhe mit Auftaktschritt
  • Ball greifen, heben, halten
  • Fangen über der Brusthöhe
  • Fangen über der Brusthöhe mit Auftaktschritt

Innerhalb der Einheiten wird die Schussgeschwindigkeit gesteigert. Schießen heißt hier, entweder schießt ein Kind oder der Trainer wirft den Ball. Die Kinder haben nichts davon, wenn die Schüsse nicht altersgerecht kommen.

Bis die Einheit “Zentrale Bälle auf den Man” in dem Beispiel 30 Minuten Sondertraining für alle potentiellen Torspieler einer Mannschaft der E-Jugend (U11) gelernt ist, muss der Trainer mindestens 10 Einheiten planen.

Erst wenn das relativ sicher gekonnt wird, kann der nächste Schritt gemacht werden.

Ich hoffe, ich konnte eure Fragen dazu klären. Wenn nicht, meldet ihr euch einfach bei mir!

 

Eine Bitte noch an euch: Bitte abonniert auch meinen Youtube-Kanal und gebt den Videos einen Daumen hoch. Hier der Link zu torspielertraining.de. Danke.

 

Hier alle Videos, die ich bisher gemacht habe:

Viel Spaß beim trainieren.




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Wie organisiert der Torwart seine Abwehr?

 

Eine gut organisierte Abwehr, die optimal steht, kann viele Torschüsse verhindern. Nach meinem Verständnis bedeutet jeder Torschuss, dass der Torspieler im Voraus einen Fehler bei der Organisation der Abwehr gemacht hat. Torwart und Abwehr sind eine organisatorische Einheit.

Damit die Mannschaft beziehungsweise die Abwehr auch das umsetzt was man sagt, muss man eine glaubwürdige Autorität sein.

Der Torwart sollte, wenn er es kann, nicht irgendwas sagen, sondern gezielte Anweisungen geben.

Die wichtigste Bedingung ist aber, dass der Torspieler zumindest ein bisschen taktisch klug ist und das Spiel antizipieren bzw. lesen kann.

Die meisten Torchancen entstehen durch falsches Verschieben der Abwehr. Dem kann man einfach vorbeugen, wenn vom Torspieler die richtigen Weisungen kommen. Dazu muss er aber verstehen, wie das Verschieben funktioniert.

Die folgende Erläuterung ist eine taktische Reduzierung auf die Abwehrkette. Das lässt sich beispielsweise auch auf eine Viererkette im Mittelfeld anwenden.

Dieses Verschieben der Abwehr basiert auf einem einfachen Prinzip aus der Mathematik. Die Abwehrkette muss eine möglichst maximalgroße Fläche abdecken und dabei die Abstände zwischen den einzelnen Verteidigern möglichst eng halten.

Dazu gibt es zwei Grundsituationen.

  1. Der Ballbesitzende dribbelt über außen in Richtung Tor.
  2. Der Ballbesitzende dribbelt vom Zentrum aus auf das Tor zu.

 

zu 1.

Wenn die erste Grundsituation zutrifft, muss die Abwehrkette in Form einer Banane zum Ballführenden hin verschieben. Dabei ist der ballentfernte Innenverteidiger der Spieler, der am tiefsten steht, um die Staffelung zu gewährleisten.

 

zu 2.

Bei der zweiten Grundsituation geht der ballnähere Innenverteidiger dem Gegenspieler entgegen und bildet so ein Dreieck mit dem anderen Innenverteidiger und dem Außenverteidiger. Diese rücken enger zusammen.

 

Warum bildet man immer ein Dreieck beziehungsweise ein halbes Dreieck an der Grundlinie?

Im Fall des Falls, wenn der vordere Spieler überspielt wird, können die hinteren Spieler noch eingreifen und gegebenenfalls auch Doppeln.

Man geht also kein Risiko ein. Das ganze System ist darauf ausgelegt, so viel Platz wie möglich abzudecken und dabei noch eine hohe Kompaktheit zu erreichen.

Es gibt Kommandos, die beim organisierten Verschieben der Viererkette helfen:

  • Zur Korrektur der Abstände: Name „enger“/„breiter“
  • Zur Korrektur der Staffelung: Name und „fallen“/„raus“
  • Zur Korrektur der Höhe der Viererkette: „fallen“/„raus“
  • Zur Korrektur der Verschiebung der Viererkette: „rechts“/„links“

Weisungen, die an alle Spieler gegeben werden, müssen sehr lautstark formuliert werden.




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Der perfekte lange Ball

 

Das Video ist auf Englisch, was aber kein Problem sein sollte. Man kann trotzdem klar erkennen worauf der Keeper im Video wert legt.

Für mich ist es ein gut erklärtes und schlüssiges Video beziehungsweise Tutorial. Allerdings fehlt mir ein bisschen die Physik hinter dem ganzen Bewegungsablauf.

Neben bei bemerkt muss man sagen, dass es mehrere Techniken gibt, die von unterschiedlichen Torspielern praktiziert werden. Jeder Torwart hat seine eigene Methode und Technik mit der er den besten langen Ball schlagen kann.

Die Kriterien eines langen Balls durch den Torspieler sind dabei relativ logisch. Der Ball muss ankommen und durch den Mitspieler leicht zu verarbeiten sein. Er darf nicht so lange in der Luft sein, dass dem Gegner wenig Zeit bleibt, um den langen Ball zu zustellen. Der Ball muss taktisch clever und für den Mitspieler logisch nachvollziehbar gespielt sein.




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Erhechten flacher Bälle

 

Hier noch einmal ein Video zum Erhechten von flachen Bällen durch den Torwart. Mir gefällt der Abdruck und die zu flache Flugkurve nicht. Eine gute Veranschaulichung finde ich das von ihm 3-Hände-System genannte Fangen.




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Aufschaufeln

 

Martin Ochwart (SV Sandhausen) hatte mich beim seitlichen Abschlag ja auf diesen Youtuber hingewiesen. Hier ein Video von GKeeper zum Aufschaufeln. Er stellt hier die alte “alte” Technik der “neuen” Technik gegenüber.

Ich möchte an der Stelle einfach noch einmal darauf hinweisen, dass ich alle drehenden Bewegungen ablehne. Diese kosten Zeit und führen zu schlechteren Ergebnissen. Das Eindrehen des Knies, ist sicher ein Beispiel dafür. Zu guter letzt muss aber jeder Torspieler seinen eigenen Stil entwickeln.

An dieser Stelle noch einmal ein Danke an Martin. Vielleicht kann ich mit Martin ja auch mal ein Video machen. Was das Thema dafür wird, kann ich noch nicht sagen. Abkippen wird es nicht. Dazu haben wir unterschiedliche Auffassungen. Das kann man ja vielleicht noch einmal im Interview diskutieren. 😏




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Spieleröffnung: Abstoß und Seitlicher Abschlag

 

Die Spieleröffnungen können spielentscheidend sein. Hier geht es um den Abstoß und den seitlichen Abschlag. Der Abstoß muss spätestens ab der E-Jugend (U10, U11) trainiert werden. Den seitliche Abschlag verstehen eigentlich erst von Kindern ab der C-Jugend (U14, U15).

Der Bewegungsablauf des seitlichen Abschlags ist extrem kompliziert Er muss wirklich oft geübt werden, bis er beherrscht wird.

Für den Abstoß und den seitlichen Abschlag wird eine ausgeprägte Rumpfstabilität und Schnellkraft in der Beinstreckung benötigt. Die Hüftbeweglichkeit ist für den seitlichen Abschlag extrem wichtig. Vor dem gezielten Training dieser Übungen also immer wieder auch Übungen für die Aktivierung dieser Partien einbauen.

Bitte unbedingt beachten: Kinder machen kein explizites Krafttraining. Torspielertrainer sind in der Regel keine Athletiktrainer. Man kann durch das falsche Training hier viel kaputt machen. Es geht zum Beispiel eben nicht um Ausdauer und Kraft. Es geht um Schnellkraft, die Ausdauer eben teilweise ausschließt.

Kleine Kinder trainieren nur Technik und spielen Fußball. Wenn man es mit Älteren zu tun hat, nur dann explizites Krafttraining machen, wenn man weiß, welche Muskelpartien welche Kraftfähigkeiten in Folge meines Trainings entwickeln.




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Wofür braucht man als Torwart im Fußball Beweglichkeit?

 

Eine hohe Beweglichkeit meint einer großen Bewegungsbereich in Teilen des Körpers oder im ganzen Körper. Die Beweglichkeit ist davon abhängig wie weit man Muskeln dehnen kann bei kleinen Bewegungen und wie gut die neuromuskuläre Kontrolle funktioniert.

Der Muskel ist aufgebaut wie ein still stehendes Zahnrad oder ein Reißverschluss. Kontrahiert er, ist der Muskel zusammengezogen und bewegt so durch die Sehnen, Knochen und Bänder das komplette Gerüst um ihn herum. Der Reißverschluss ist zu.

Der Muskel der Gegenbewegung ist dann gestreckt. Der Reißverschluss ist also offen.
Je weiter man den Muskel strecken kann, desto beweglicher ist man.

Das ist alles schön und gut. Warum man das im Turnen braucht, ist, denke ich, auch verständlich. Aber wozu braucht man das im Fußball und insbesondere im Tor?

Es gibt mehrere Aspekte, die für eine ausgeprägte Beweglichkeit im Tor sprechen.

  1. Es gibt Techniken, für die man eine gewisse Beweglichkeit braucht. Die sind von fußballerischer Natur und von torwarttechnischer Natur.
    • Das erste Beispiel ist der seitliche Abschlag. Ohne den entsteht ein großes Loch in der Spieleröffnung. Für den seitlichen Abschlag braucht man eine sehr gute Beweglichkeit.
    • Das zweite Beispiel ist der seitliche Block im 1gegen1. Auch der ist enorm wichtig für das 1gegen1 Verhalten. Für den seitlichen Block ist es auch sehr wichtig eine gewisse Beweglichkeit vorweisen zu können.
  2. Weiterhin ist die Beweglichkeit für die Verletzungsprävention wichtig. Bei nassem Rasen kann es oft sein, dass man mal wegrutscht. Das ist der Grund für etliche Muskelzerrungen. Diese kann man durch eine gute Muskelbeweglichkeit verhindern. Oft kommen solche Zerrungen auch bei ruckartigen Bewegungen. Bei einem Schuss zum Beispiel kann es passieren, dass aufgrund einer Unterenticklung und Verkürzung des hinteren Oberschenkels hier eine Verletzung auf tritt. Dies ist mit einer der häufigsten Verletzungen im Leistungssport Fußball. Eine weitere Verletzungsursache stellt die neuromuskuläre Kontrolle dar, die eigentlich Verletzungen verhindern soll. Doch auch hier kommen viele Verletzungen vor. Zum Beispiel im Fußgelenk. Angenommen der Sportler knickt nach außen um. Die neuromuskuläre Kontrolle macht, was sie macht und rettet das Außenband. Durch das ruckartige zumachen zur Fixierung der Position reißt dann aber das Innenband.

Man merkt, dass die Beweglichkeit in einem relativ starken Maße für einen Fußballer unabdingbar ist.




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Warum ist Rumpfstabi wichtig für den Torspieler und die allgemeine Gesundheit?

 

Eine gute Rumpfstabi zeichnet sich dadurch aus, dass der Bereich des Oberkörpers stabil ist, an dem nur die Wirbelsäule sonst für Stabilität sorgen könnte. Das ist der Bereich oberhalb der Hüfte und unterhalb der Rippen.

Zur Rumpfstabi zählt auch die Anbindung der Beine und Arme an den Bewegungsapparat.

Das Gewicht des Oberkörpers trägt die Beinmuskultatur. Für die Stabilität sorgt zunächst die Hüfte und dann der Rumpf.

Die Hüfte spielt aber beim Thema Rumpfstabi eine untergeordnete Rolle, da die Muskeln rund um die Hüfte die Aufgabe haben ein Zusammenklappen des Menschen zu verhindern. Allerdings gehört die Anbindung der Gliedmaßen auch zum Thema Rumpfstabilität.

Der Rumpf, vor allem dessen Muskulatur, sorgt für einen geraden Rücken. Das heißt: Der Oberkörper wird vom Rumpf getragen und stabilisiert.

Wenn man jetzt aber eine schlechte Rumpfstabilität hat muss die Wirbelsäule einen großen Teil mittragen. Da diese aber nicht gerade ist, kommt es leicht zu Abreibungen und Verschleiß der Bandscheiben.

Die Volkskrankheit Nummer eins der zivilisieren Länder sind Rückenprobleme. Daraus lässt darauf schließen, dass in diesen Ländern aus unterschiedlichen Gründen die Rumpfmuskulatur unterentwickelt ist.

Gründe dafür können sein, dass man keinen Wert darauf legt, kein Sport beziehungsweise zu wenig Bewegung bekommt.

Die Folge sind zahlreiche Bandscheibenvorfälle. Im Fußball sind die häufigsten Verletzungen im Sprunggelenk, im Knie oder rund um die Leiste.

Leistenschmerzen sind oft die Folge von einer geringen Hüft- bzw. Rumpfstabilität.

Der Beinwinkel wird zum großen Teil durch die Hüfte, die Adduktoren und die Addaptoren bestimmt. Wenn die mangelnde Rumpfstabi zur Folge hat das der Beinwinkel nicht richtig ist, wollen dass die Muskelgruppen an der Oberschenkelinnen- und Außenseite korrigieren. Das führt zu Verspannungen und oft auch zu Zerrungen beziehungsweise einer allgemein höheren Verletzungsgefahr im Oberschenkel.

Warum ist eine gute Rumpfstabi wichtig für den Keeper? Erst einmal ist es so, dass der Torspieler für zahlreiche Techniken eine gute Rumpfstabi braucht.

Das saubere, effektive Hechten kann nicht ohne gute Rumpfstabi funktionieren.
Wenn man zur Seite springt, sollte man an der Unterseite des Körpers mit einem Lineal ein geraden Strich ziehen können. Für die notwendige Spannung sorgt die Rumpfstabi.

Ohne Rumpfstabi hängt man durch. Das heißt man springt nicht gerade zum Ball sondern in einer Kurve. Logischer Weise ist der kürzeste Weg zum Ball eine Gerade und nicht die Kurve. Außerdem sorgt ein Knick im Körper für eine kürzere Flugphase. Das heißt, dass man schneller wieder Bodenkontakt hat und so auch früher landet. Das wird bei weitem Bällen kritisch.

Im Luftkampf ist auch eine gute Rumpfstabi von Nöten, da man sonst einknickt, wenn der Stürmer unterläuft oder auch ins Luftduell einsteigt.

Generell braucht man die Rumpfstabilität immer dann, wenn man auf dem Boden aufschlägt. Das hat den einfachen Grund. Je höher die Muskelspannung beim Aufprall ist, desto niedriger ist die Verletzungsgefahr und um so weniger Schmerzen habe ich bei Kollisionen.

Das waren hier nur ein paar, aus meiner Sicht wesentlichen Techniken.




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1 gegen 1: Der Block

 

1 gegen 1 oder 1:1 oder 1 vs. 1 ist der Zweikampf zwischen Stürmer und Torwart. Zweikampf erfordert Mut und Können. Ein echter Torwart zeigt sich im 1 gegen 1.

Im Bereich 1 gegen 1 gibt es einige technische Fähigkeiten die intensiv trainiert werden müssen. Dieses Video zeigt das Erlernen des Blockstellens. In der didaktischen Kette des Videos wird zunächst der seitliche Block entwickelt und dann der frontale Block erlernt. Prinzipiell sind frontaler Block und seitlicher Block aber unabhängig.

Das Blockstellen gehört zu den fortgeschrittenen Techniken des Torwarts. Zur vollständigen Ausbildung des Keepers gehört es mit dazu. Diese Technik ist das, wofür die Stuttgarter Torwartschule einen internationalen Ruf genießt. Wer in Stuttgart ausgebildet wurde, hat das 1 gegen 1 von der Pike auf gelernt.

Ein guter Torwarttrainer bzw. Torspielertrainer sieht, ob jemand in Stuttgart gelernt hat oder nicht. Damit sich das ändert, gibt es dieses Video. Gerne machen wir hierzu auch Trainerfortbildungen.

Man kann die Technik des Blockstellens mit Kindern ab ca. 10 Jahren beginnen. Das Programm, dass das Video zeigt, nimmt dann 1 bis 2 Jahre in Anspruch. Dann können die Kinder diese Technik auch im Spiel anwenden, ohne drüber nachdenken zu müssen.

Was mir wichtig hierbei ist:

  • Die Kinder bzw. die Torhüter dürfen keine Angst haben. Sie müssen die Technik und den Zweikampf langsam erlernen. Im Training dürfen keine Verletzungen und Schmerzen auftreten.
  • Bei Schüssen im Training altersgerecht schießen.
  • Wenn der Schütze nachsetzt, bitte nicht nach dem Torspieler oder der Torspielerin treten.
  • Schüsse ins Gesicht immer vermeiden.
  • Den Torhütern unbedingt vermitteln, dass Angst weh tut und Mut Verletzungen vermeidet. Dazu muss der Trainer bzw. der Stürmer immer zurück ziehen, wenn er seinen Torspieler verletzen könnte.




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Seitliches Erhechten

 

Das seitliche Errechnet oder einfach nur Hechten ist eine der wesentlichen Grundfähigkeiten, die in der Ausbildung zum Torwart erlernt werden müssen. Dieses Video zeigt die Schritte für das Erlernen dieser Technik.

Was mir hierbei wichtig ist:

  • Die Technik ist schmerzfrei. Also muss das Training auch schmerzfrei sein. Das Hechten sieht zwar spektakulär aus. Mit der Technik tut es aber nicht weh.
  • Gerade für das Hechten sind Protektoren wichtig. Beim Training auf dem Rasen bitte immer Hüftposter verwenden. In der Halle und beim technischen Torwarttraining immer auch Knie- und Ellenbogenschützer tragen. Zu den Protektoren habe ich hier schon einmal etwas geschrieben:  Die Ausrüstung des Torwarts – Protektoren.
  • Mit dem seitlichen Erhechten wird begonnen, wenn das Fangen beherrscht wird.
  • Für das seitliche Erhechten ist Sprungkraft erforderlich. Diese wird nicht mit Kindern bis zur U13 (D-Jugend) trainiert. Für die Sprungkraft in dem Alter kann Lauf-ABC oder Seilspringen geübt werden. Ab der C-Jugend (U14) kann langsam mit einem Athletiktraining begonnen werden. Bei einem schlechten Athletiktraining kann mehr kaputt als gut gemacht werden. Wenn der Trainer kein Verständnis und Wissen zum Athletiktraining hat, bitte keins machen. Beim Techniktraining werden automatisch die richtigen Muskelgruppen trainiert.
  • Technik oder Athletik? Im Tor entscheidet hauptsächlich die Technik. Ist der Torspieler sehr klein, benötigt er etwas mehr Athletik. Da Kinder aber noch wachsen und die Technik viel wichtiger ist, als zum Beispiel die Sprungkraft, sollte Wert auf die Technik gelegt werden.

 

Auf Grund von Nachfragen hier Produkt-Beispiele, die ich im Internet gefunden habe.

Ellenbogenprotektor

Knieprotektor

Hüftposter

Zum Suspensorium habe ich nichts gefunden.




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